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Schwach besucht war beim Festwochenende in Herzogsägmühle der Streetfood-Markt bei strömendem Regen am Samstag.

Fußballturnier und Streetfood-Markt

Festwochenende in Herzogsägmühle: Wenn nur der Regen nicht gewesen wäre

Wetterfest haben sich die zwölf Fußballmannschaften beim 3. Kleinfeldturnier am vergangenen Samstag in Herzogsägmühle gezeigt. Aber auch der Rest des Festwochenendes zum 125. Jubiläum, nämlich Flohmarkt und Streetfood-Markt, war vom Wetter betroffen.

Herzogsägmühle – „Da steckt ein enormer organisatorischer Aufwand dahinter. Und wir hatten so kurzfristig keinen Ausweichtermin“, sagte am vergangenen Wochenende Fachbereichsleiter Andreas Kurz. Bis zuletzt hatten die Verantwortlichen in Herzogsägmühle gehofft, dass das Wetter zum Festwochenende doch nicht so schlimm wird.

Dem war aber nicht so: Kälte und Dauerregen sorgten dafür, dass die Besucherzahl überschaubar war. Lediglich drei Anbieter hatten sich am Samstag zum Flohmarkt eingefunden. Der Bücherstand wurde aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit vorsorglich in der Halle einquartiert.

Ruhig ging es auch auf dem Streetfood-Markt zu: Köstlichkeiten wie ungarische Langos, Currywurst aus dem Ruhrpott, philippinische Reis- und Nudelgerichte, Kartoffelspezialitäten, Falafel, indisches Korma, Crépes und Kuchen blieben zumeist in der Theke. „Für das Wetter kann keiner was. Wir machen das Beste daraus“, meinte ein Standbetreiber.

Eine schöne Idee war das Kesselgulasch, das Mitarbeiter aus einer ungarischen Partnereinrichtung nach Originalrezept zubereiteten und kostenlos anboten. So konnten sich auch Besucher satt essen, die nicht so viel Geld zur Verfügung haben.

Dem Regenwetter trotzten die Fußballer beim Kleinfeldturnier. Hier die Titelverteidiger „Jamals Freunde“ (gestreifte Trikots) gegen den FC Alpenvorland.

Geschlossene Präsenz bei strömendem Regen zeigten die Fußballer: Bis aus Garmisch-Partenkirchen und Ingolstadt waren Betriebs- und Hobbymannschaften zum Turnier angereist. Gespielt wurde in zwei Gruppen im Modus „jeder gegen jeden“. Aus Witterungsgründen wurde das Turnier nach der Vorrunde jedoch beendet. „Es ist bloß ein Hobby-Turnier, und wir haben die Regeln angepasst, damit nichts passieren kann“, meinte Organisator John-Edward Schulz. Und der sportliche Leiter Ingo Hochschroer ergänzte: „Es läuft ausgesprochen fair ab. Die Spieler zeigen einen schönen Zusammenhalt.“

Durchsagen wie „FC Alpenvorland, kommt aus Euren Autos raus“, dürften bei gutem Wetter jedoch eher eine Seltenheit sein. Aber die völlig durchnässten Spieler suchten in den Spielpausen eben einen trockenen Unterschlupf. Die Organisatoren hatten auch Pavillons am Spielfeldrand aufgestellt, unter denen Gedränge herrschte. Die ausgelobten Pokale waren in der Herzogsägmühler Schlosserei gefertigt worden und als Sponsor konnte die Firma „Bad Boyz“ gewonnen werden, die zwei hochwertige, fair produzierte Fifa-Bälle spendierte. Für Verpflegung war durch das Projekt „Mensch.Macht.Heimat“ gesorgt.

VON URSULA FRÖHLICH

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