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Die erste Ernte auf dem Gemüsefeld mit dem Herzogsägmühler Gärtnermeister Leonhard Reßler (li) und seine Auszubildenden, sowie Peter Maffay und Direktor Wilfried Knorr (Mitte stehend). 

Gemeinsam für Menschen da

Peter Maffay und Wilfried Knorr ernten erstes Gemüse

Ein gemeinsames Gemüseanbauprojekt soll Kindern die Möglichkeit geben, einen Einblick in den Naturkreislauf zu bekommen. Nun gab es die ersten saftigen Erfolge. 

Herzogsägmühle/Weilheim – Herzogsägmühle und die Peter Maffay Stiftung verbindet der gemeinsame Einsatz für Menschen, die Unterstützung bei der Bewältigung des Lebens brauchen, weil sie durch Behinderung, traumatische Ereignisse, ungünstige Bedingungen des Aufwachsens, Erkrankung oder andere Lebensumstände nicht in angemessener Weise am Leben teilnehmen können. Die Kooperation ermöglicht den Transfer der Stärken beider Partner.

Die Partner verwirklichen seit Herbst 2016 ein gemeinsames Gemüseanbauprojekt auf Gut Dietlhofen. Es soll Kindern die Möglichkeit bieten, im Naturkreislauf mitzuwirken. Jetzt konnte das erste Gemüse geerntet werden. Wilfried Knorr, Direktor von Herzogsägmühle, und Peter Maffay ließen es sich nicht nehmen, unter den fachkundigen Augen von Gärtnermeister Leonhard Reßler das erste Gemüse zu ernten.

Die Herzogsägmühler Auszubildenden gaben den beiden spontan Tipps, wie sich z.B. ein Kohlrabi leicht aus dem Boden ziehen lässt. Gewährleistet wird die Bewirtschaftung des Gemüsefeldes durch Gärtnermeister Leonhard Reßler mit den Auszubildenden aus Herzogsägmühle, in Kooperation mit den Mitarbeitenden von Gut Dietlhofen. Dabei stellt Herzogsägmühle das langjährige und zertifizierte Wissen um ökologischen Gemüseanbau sowie seinen ausgezeichneten Ruf bezüglich des professionellen Wirkens an und mit benachteiligten Menschen zur Verfügung. Die Peter Maffay-Stiftung bringt ihr weitreichendes Know-how in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mit ein.

Das gemeinsame Gemüseanbau-Projekt ermöglicht weitere Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten für benachteiligte Menschen auf Gut Dietlhofen. Für die gemeinsame Vermarktung des Bio-Gemüses sollen weitere Verkaufsmöglichkeiten an Läden der Region, Restaurants und auch Kinderheime erschlossen werden.

Menschen, die keinen Garten oder keine Zeit zum eigenen Gemüseanbau haben, wird die Möglichkeit geboten, Bio-Gemüse selbst zu ernten. Der Hof bereitet die Flächen vor, sät aus, und pflegt das Gemüse bis es erntereif ist. Als Highlight kann die ganze Familie ihr Bio-Gemüse direkt vom Feld ernten und dann 100 Prozent nachhaltig angebautes Obst und Gemüse genießen und so den Naturkreislauf kennenlernen.


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