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Im Peitinger Wellenfreibad sind Bademeister und Bauhof-Mitarbeiter derzeit damit beschäftigt, die Anlage für die anstehende Sommersaison auf Vordermann zu bringen.

Corona-Beschränkungen

Im Peitinger Wellenfreibad laufen die Vorbereitungen für den Tag X

  • Christoph Peters
    vonChristoph Peters
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Normalerweise sollte am kommenden Samstag die Badesaison im Peitinger Wellenfreibad beginnen. Doch der Termin fällt wegen der Corona-Pandemie buchstäblich ins Wasser. Die Vorbereitungen für einen Start laufen dennoch auf Hochtouren. Für den Fall, dass die Beschränkungen aufgehoben werden, will man gerüstet sein.

Peiting – Noch halten sich die Temperaturen derzeit in Grenzen, doch das dürfte sich in den kommenden Wochen ändern. Wenn dann die ersten heißen Tage den Sommer ankündigen, schlägt normalerweise die Stunde des Peitinger Wellenfreibads. Doch heuer ist alles anders: Statt am 16. Mai wie sonst die Tore für die Besucher zu öffnen, ist der Start in die Badesaison auf unbestimmte Zeit verschoben. Wegen der Corona-Pandemie hat die Staatsregierung den Bädern im Freistaat eine Zwangspause verordnet. Einen Zeitplan, wann diese endet, gibt es noch nicht. Vor Juni sei daran wegen der Infektionsgefahr nicht zu denken, hatte Ministerpräsident Markus Söder in der vergangenen Woche betont, als er die ersten Lockerungen bekannt gab.

Entscheidung im Rathaus

Auch im Peitinger Rathaus hat man diese Ankündigung aufmerksam verfolgt und anschließend eine Entscheidung getroffen. „Das Bad wird jetzt betriebsbereit gemacht“, kündigt Bürgermeister Peter Ostenrieder an. Man wolle gerüstet sein für den Fall, dass im Juni die Beschränkungen aufgehoben werden. Die Badesaison, sie soll in Peiting möglichst nicht ins Wasser fallen.

Im Wellenfreibad laufen deshalb wie sonst auch die üblichen Arbeiten nach dem Winter. Das alte Wasser wurde abgelassen, die Becken gereinigt. Derzeit sei man dabei, die Fliesen auszubessern und die Dehnungsfugen nachzuarbeiten, berichtet Bernhard Ditschek, der bei der Gemeinde für den Unterhalt des Bads zuständig ist. Die Grünanlage muss hergerichtet und die Badtechnik überprüft werden. 

In dieser Woche soll das frische Wasser in die fertigen Becken strömen, anschließend könne die Technik in Gang gesetzt werden. Viel Arbeit für die Bademeister Thomas Bognar, Leif Kraut und Petra Müller. Für die beiden Letzteren ist es die erste Saison in Peiting, beide haben erst heuer ihre Stelle angetreten. Unterstützt wird das Team vom Peitinger Bauhof.

„Wir können innerhalb von vier Tagen öffnen“

Um Kosten zu sparen, wird laut Bürgermeister vorerst auf das Heizen der Becken verzichtet. Sollte es grünes Licht vom Freistaat geben, brauche man rund drei Tage Vorlauf, um das Wasser auf Temperatur zu bringen, sagt Ostenrieder. „Wir könnten also innerhalb von vier Tagen öffnen.“ Zeit, die genutzt werden könnte, um die zu erwartenden Auflagen hinsichtlich Abstandsregeln und Besucherzahl umzusetzen.

Ostenrieder hofft, dass es im Juni mit dem Start in die Badesaison klappt. Die Preise der Jahreskarten würden dann entsprechend angepasst, kündigt der Rathauschef an. Sicher ist freilich: Ewig warten kann die Gemeinde nicht. „Wenn wir in den August hineinkommen, dann lohnt es sich nicht mehr.“ 

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Er prägte den Landkreis als Peitinger Bürgermeister, Kreisrat und Mitglied in verschiedenen Aufsichtsräten. Nun ist Klement Sesar im Alter von 85 Jahren gestorben.

Der Ort war ungewohnt, doch die Verwaltung hatte alles dafür getan, um die Dreifachhalle dem Anlass entsprechend herzurichten: Feierlich sind der neue Peitinger Rathauschef und die neuen Markträte vereidigt worden. Bei der Wahl des 2. Bürgermeisters blieb eine Überraschung aus.

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