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Groß war das Interesse beim Imkerfrühschoppen: Das Bild zeigt vorne von links den Imker-Kreisvorsitzenden Norbert Moser, den ausgezeichneten Bienenfachwart Wolfgang Turansky und Peitings stellvertretenden Vorsitzenden Markus Prielmeier. 

Imker Peiting

Wolfgang Turansky seit 20 Jahren Bienenfachwart

Er gehört zu den tragenden Säulen der Imker in Oberbayern: Seit 20 Jahren ist Wolfgang Turansky, Vorsitzender der Peitinger Bienenzüchter und stellvertretende Kreisvorsitzender von Schongau, nun schon Bienenfachwart.

Peiting – Mit seinen Vorträgen bei den Weiterbildungen der Imker sowie den theoretischen und praktischen Schulungen für den Nachwuchs, hat Turansky den Grundstein dafür gelegt, dass die Imker heute gut aufgestellt sind und hoffnungsvoll in die Zukunft blicken können.

Die Natur als Schöpfung Gottes zu erhalten, in der die Bienen mit ihrer Bestäubungsleistung eine wichtige Rolle spielen, wird zu einer immer dringlicheren Aufgabe. So ist es Turansky ein Herzensanliegen, mit seinen Informationstagen am Bienenstand oder im Peitinger Museum im Klösterle die Bürger dafür zu sensibilisieren. „Vor allem für die Kindergarten- und Schulkinder ist es immer wieder ein Erlebnis, wenn er ihnen mit ansteckender Begeisterung am Schaukasten vor dem Klösterle einen Einblick in die Welt der Bienen gibt“, berichten die Imker.

Turansky selbst ist die Freude an der Bienenzucht in die Wiege gelegt worden, war doch schon sein Vater ein begeisterter Imker. Sein Wissen wollte er jedoch nicht nur für sich behalten, sondern auch anderen weitergeben. So ernannte ihn nach einschlägigen Kursen und Prüfungen Dietrich Mautz von der Bayerischen Landesanstalt für Bienenzucht in Erlangen Mitte Mai 1998 zum Bienenfachwart.

Das kleine Jubiläum hat Turansky zum Anlass genommen, seine Imkerkollegen des Kreisvereins zum Frühschoppen zu sich einzuladen. Im Schleuderraum und Garten – dort durfte natürlich die Blühwiese nicht fehlen – führte er die verschiedenen Geräte vor. Von der Entdecklungswanne bis hin zur Wachsschmelze und Mittelwandpresse.

Kreisvorsitzender Norbert Moser, selbst Bienensachverständiger seit 1986 und Reinzüchter, sagte Turansky ein herzliches „Vergelt´s Gott“ für sein unermüdliches Engagement. Moser erinnerte daran, dass man 1982 mit den monatlichen Imkerfrüh- und Dämmerschoppen zur Fortbildung begonnen hat. Gerade heute sei es wichtig, immer auf dem aktuellsten Stand zu sein. Vor allem wegen der notwendigen flächendeckenden Varroa-Bekämpfung. Die Schulungen finden erfreulicherweise stets einen großen Anklang. Nicht zuletzt wegen der Powerpoint-Präsentation einzigartiger Fotos. Technische Unterstützung erfuhr Wolfgang Turansky dabei von Alexander Romm.

Gerhard Heiß

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