Die Jugendgruppe der Feuerwehr Peiting, die im April mit einem Schnupperkurs begonnen hat, sitzt jetzt schon gemeinsam in einem Boot. Rechts außen Kommandant Klaus Straub, links außen Jugendwart Günter Drobilitsch.
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Die Jugendgruppe der Feuerwehr Peiting, die im April mit einem Schnupperkurs begonnen hat, sitzt jetzt schon gemeinsam in einem Boot. Rechts außen Kommandant Klaus Straub, links außen Jugendwart Günter Drobilitsch.

Infoabend

Jugendfeuerwehr Peiting sucht Nachwuchs

Um Buben und Mädchen für die Jugendfeuerwehr zu begeistern, veranstaltet die Peitinger Feuerwehr am 19. Juli einen Infoabend im Gerätehaus an der Bahnhofstraße.

Peiting – „Frühzeitig an den Nachwuchs der Feuerwehr denken und diesen nach der Ausbildung in die aktive Truppe mit einbringen, damit keine Lücken entstehen“: Das ist das Konzept der Peitinger Feuerwehr, hinter dem Kommandant Klaus Straub mit voller Energie steht.

Ihm zur Seite unterstreicht dies Jugendwart Günter Drobilitsch, der diese Gedanken ergänzt: „Wir müssen im Ernstfall jeder Situation gewachsen sein. Das geht nur, wenn gut ausgebildeter Nachwuchs in die Truppe einfließt.“ Das hat sich in den vergangenen Jahren hervorragend bewährt. Zur Erinnerung: Seit 1973 gibt es in der Marktgemeinde die Jugendfeuerwehr.

Eigentlich sollte der Schnupperkurs für die aktuellen jungen Jahrgänge schon im vergangenen Oktober beginnen. „Doch Corona hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht“, erklärt Kommandant Straub. Deshalb musste der Kursbeginn auf April diesen Jahres verschoben werden.

Sicherlich wurde dadurch Zeit verloren, aber die neue Jugendgruppe ist laut Straub „mit Feuer und Flamme bei der Sache“, erzählt Jugendwart Drobilitsch. Und der Eifer ist vor der Fahrzeughalle nicht zu übersehen. An diesem Abend stehen einige Kombinationsübungen mit verschiedenen Schläuchen und Wasserbehältern auf dem Übungsprogramm.

Um auch in Zukunft erfolgreich zu bleiben und interessierte Jugendliche zu gewinnen, veranstaltet die Peitinger Wehr am Montag, 19. Juli, um 19 Uhr einen Informationsabend. „Natürlich sind dazu auch die Eltern herzlich eingeladen“, unterstreichen Kommandant Straub und Jugedwart Drobilitsch. „Denn direkt von Mann zu Mann zu reden und sich zu informieren ist immer besser, als um drei Ecken“, setzt Drobilitsch nach.

Er vergisst aber auch nicht, die Mädchen mit einzubinden. Wie wichtig es ist, diese in der Truppe zu haben, hat immer wieder die Vergangenheit bewiesen. Aus der Erfahrung des Kommandanten gewonnen, sollten die Jugendlichen mindestens 13 Jahre alt sein, wenn sie zur Gruppe kommen. Natürlich sind auch ältere Jahrgänge willkommen. „Diese werden dann in eine passende Gruppe eingegliedert“, so Straub. „Sinnvoll, nützlich, modern und flächendeckend – das ist die Jugendfeuerwehr. Und alles andere als langweilig.“

Weitere Informationen zur Peitinger Feuerwehr und ihrer Jugendgruppe gibt es im Internet unter www.feuerwehr-peiting.de.

VON HANS-HELMUT HEROLD

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