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Lang ist’s her: Zuletzt fand das Peitinger Kanapee-Schlittenrennen 2015 statt.

Kanapee-Schlittenrennen endgültig abgesagt  

Drei Termine, aber viel zu wenig Schnee

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Die Peitinger Landjugend scheint das Wetterpech gepachtet zu haben. Wie bereits 2016 wird aufgrund Schneemangels auch dieses Jahr kein Kanapee-Schlittenrennen stattfinden.

Peiting - „Das ist schon sehr schade“, sagt ein sichtlich enttäuschter Martin Skalitza, amtierender Vorsitzender. Bereits im Oktober des Vorjahres haben sich er und seine 15 Mitstreiter erstmals getroffen, um dieses beliebte Großereignis für Jung und Alt vorzubereiten.

Die Organisation beginnt mit einer Anfrage bei Peitings Gemeinde, die wiederum Polizei und Landratsamt informiert. Ist die Genehmigung erfolgt, geht es weiter mit Essen, Getränke, Zelt und Dixie-Klos bestellen. Außerdem werden Stromaggregat, Kabel, Fangzäune, Bretter für die Bande, Fahrzeuge für die Pistenpräparation usw. gebraucht. „Da steckt wirklich viel Arbeit dahinter“, sagt Skalitza.

Noch frustrierender war die Absage 2016, als bereits auch die finalen Vorbereitungen getroffen waren. „Bis wenige Tage vor dem Termin waren wir uns sicher, dass es klappt.“ Doch im allerletzten Moment schmolz die Piste zusammen wie eine Kugel Eis in der prallen Hochsommer-Sonne. Kleinen Trost fanden die Veranstalter in ihrer „No-Race-Party“. Letztlich blieb die Landjugend auf 300 bis 400 Euro sitzen.

„Bis auf ein paar Euro Werbekosten machen wir heuer wenigstens keinen finanziellen Verlust“, sagt Skalitza. Das anhaltende warme Wetter im Februar deutete rechtzeitig an, dass der am Bühlach ausgewählte Südhang auch am 19. Februar, zweiter und letzter Ausweichtermin, grün sein wird.

Diesmal besonders ärgerlich: Im Januar waren die Bedingungen über Wochen gut genug. Doch der Landjugend-Terminkalender ist prall gefüllt. Bauernball, Skiausflug, aktive Teilnahme an Faschingsumzügen. Außerdem gilt es, diverse andere regionale Veranstaltungen zu berücksichtigen, schließlich möchte man sich nicht gegenseitig das Publikum nehmen. „Deshalb haben wir heuer fast keine andere Wahl gehabt, die Termine auf Anfang bis Mitte Februar zu legen“, sagt Skalitza.

Letztes Gaudi-Rennen fand vor zwei Jahren am Schnaidberg statt

Zuletzt rasten die Waghalsigen auf buntgeschmückten Schlitten im Jahr 2015 einen Peitinger Hang hinab. Damals noch am wesentlich schneesichereren Schnaidberg. Warum die Rennen, unabhängig vom Wetter, dort nicht mehr stattfinden? „Einmal durften wir das untere Feld nicht betreten, weil Wintermais angebaut war. Der Hauptgrund ist aber, dass es mit den vielen Leuten direkt an der B 23 viel zu gefährlich ist.“

Ob Süd- oder Nordhang: Ohne dem Quäntchen Wetterglück wird es auch 2018 nichts. Auf die Frage, künftig die drei Termine (Fixtermin plus zwei Ausweichtermine) weiter zu entzerren, eventuell je einen für Januar, Februar und März ansetzen, meinte Skalitza: „Rein theoretisch wäre es erlaubt.“

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