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Musikalisch und erfinderisch ist die 7M der Peitinger Mittelschule mit Lehrerin und Konrektorin Sabine Track.

Mittelschule Peiting

So klingt die Welt von morgen

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Peiting  - Die Menschheit auf dem Höhepunkt ihrer Macht – jede Krankheit ist heilbar, die Technik löst alle Probleme. Doch dann der große Knall, alles vorbei. Diese Vision einer möglichen Zukunft wollen Peitinger Mittelschüler vertonen – und damit den Klang-Forscher-Preis gewinnen.

Wie stellen sich die Peitinger Mittelschüler die Zukunft vor? Das hat sich die 7M überlegt und einen Ideenvorschlag entwickelt. Der Witz dabei: Es wird nicht nur eine Geschichte erfunden, sondern dieselbe auch noch vertont. „Damit haben wir uns für den Deutschen Klang-Forscher-Preis beworben“, Sabine Track, Konrektorin der Peitinger Mittelschule. Mittlerweile stehen die Teilnehmer fest. Und zwar zehn anstatt nur sechs an der Zahl – „aufgrund der vielen interessanten Bewerbungen habe wir kurzerhand beschlossen, auf zehn Schulen zu erweitern“, schreibt Projektleiterin Sonja Kunze.

Freude über Zusage ist groß

Als die Zusage kommt, lässt Sabine Track „einen Schrei los“. „Das ist sensationell“, freut sie sich. Gleichermaßen ist sie unglaublich stolz auf ihre Klasse. Unter den Nominierten sind Schülergruppen verschiedener Schulformen aus städtischen und ländlichen Gebieten vertreten. Ausgewählt wurden Schulen aus Hessen, Bayern, Thüringen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein.

Die 15 kreativen Köpfe aus Peiting wollen in einer Mischung aus Hörspiel und Klangkomposition eine dystopische Story aus dem Jahr 3571 erzählen. Es gibt Transport-, Zeit- und Einfrierkapseln, Roboterbutler, fliegende Autos und vieles mehr. Doch dann wird alles ausgelöscht, alle Ressourcen sind verbraucht, alle Server stürzen ab. Keine auch noch so geniale Erfindung funktioniert mehr.

Mit dieser Idee haben sich die Peitinger durchgesetzt. Nun gilt es, diese auch umzusetzen. Das funktioniert zum einen mit vorbereitenden Übungen, zum Beispiel, indem Gedichte vertont werden. „Damit haben wir schon angefangen“, so Track. So richtig in die Vollen geht es aber dann im März/April. Denn dann kommt ein Mediencoach an die Schule.

Für die finale Produktion der Hörstücke geht es ins Studio

„Wir nehmen das dann richtig professionell auf“, freut sich die Konrektorin. Ende Mai steht dann die Entscheidung an. Die Jury hört alle Beiträge an und ermittelt den Gewinner sowie die Sieger in weiteren Kategorien. Das können der beste Sound oder die beste Idee sein. Ende Juni findet die Preisverleihung in Frankfurt statt. „Sollten wir gewinnen, darf ich mit fünf Schülern anreisen“, so Track weiter. Als nächstes führt es die Lehrerin bereits im Februar allein nach Frankfurt. Bei einer Fortbildung gibt es näheres zum Wettbewerb zu erfahren.

„Ich freue mich riesig, dass wir es schon so weit geschafft haben.“ Vor allem für die Siebtklässler sei das ein Gewinn. „So eine Teilnahme stärkt das Selbstbewusstsein und hilft, Präsentieren zu üben.“

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