Dr. Wolfgang Wenzlik, Dr. Brigitte Griener und Dr. Heinz Kusche (v.l.) freuten sich über den Besuch von Bürgermeister Peter Ostenrieder und Haseitl-Geschäftsführer Peter Schrehardt (re.) zur Eröffnung ihrer neuen Praxisgemeinschaft.
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Dr. Wolfgang Wenzlik, Dr. Brigitte Griener und Dr. Heinz Kusche (v.l.) freuten sich über den Besuch von Bürgermeister Peter Ostenrieder und Haseitl-Geschäftsführer Peter Schrehardt (re.) zur Eröffnung ihrer neuen Praxisgemeinschaft.

Praxisgemeinschaft nimmt Betrieb auf

Orthopädisches Kompetenzzentrum im neuen Peitinger Ärztehaus eröffnet

  • Christoph Peters
    vonChristoph Peters
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Nach der Eröffnung der Apotheke im Erdgeschoss ist seit Montag auch Leben im ersten Stock des neuen Ärztehauses in der Peitinger Ortsmitte eingekehrt. Dort arbeiten drei örtliche Mediziner in einem orthopädisch-chirurgischen Kompetenzzentrum Hand in Hand.

Peiting – Wer das orthopädisch-chirurgische Kompetenzzentrum im ersten Stock des Ärztehauses betritt, dem fällt sofort der große, schwarze Empfangstresen ins Auge, der sich durch den gesamten Raum erstreckt. Ein Blickfang, der sinnbildlich für den modernen Charakter der gesamten Praxis steht. Wobei Praxis zu kurz greift, denn es sind zwei Praxen, die sich hier unter dem Dach des Ärztehauses auf einem Stockwerk zusammengefunden haben.

Den einen Flügel haben Dr. Heinz Kusche und Dr. Brigitte Griener bezogen, die bislang ihre Gemeinschaftspraxis in der Bachstraße betrieben. Im anderen kümmert sich fortan Dr. Wolfgang Wenzlik um seine Patienten, der dafür seinen alten Räumlichkeiten in der Bahnhofstraße den Rücken kehrte.

Ein Jahr Planung ging dem Umzug voraus

Dr. Kusche ist Spezialist im Bereich Sportmedizin, seine Kollegin Expertin auf dem Gebiet der Hand- und Fußchirurgie. Dr. Wenzlik genießt einen ausgezeichneten Ruf als Fachmann für Endoprothetik. Teilen werden sich die Praxen neben des Empfangsbereichs die Röntgendiagnostik, ansonsten arbeiten beide weiter wie bisher eigenständig.

Ein Jahr lang hatten die drei Ärzte viel Arbeit in die Planung der neuen Praxisgemeinschaft, die alle Bereiche der Orthopädie abdeckt, gesteckt. „Das hat viele Nerven gekostet“, blickte Kusche am Dienstag beim Pressetermin zur Eröffnung zurück. Und auch sein Kollege Wenzlik sprach von vielen Wochenenden, die man investiert habe, um die Räume nach den eigenen Wünschen zu gestalten.

Was dabei herausgekommen ist, kann sich sehen lassen. Fußböden in Holzoptik, edel wirkende schwarze Türen und Wände, große, freundliche Behandlungszimmer: da zeigte sich auch Bürgermeister Peter Ostenrieder mehr als beeindruckt. Der Rathauschef hatte es sich nicht nehmen lassen, persönlich zur Eröffnung vorbeizuschauen und eine kleine Aufmerksamkeit im Namen der Gemeinde zu übergeben.

Noch gibt es kleinere Baustellen

Bis zuletzt hatten sich Handwerker die Klinke in die Hand gegeben, um die Räume rechtzeitig zur Eröffnung fertig zu stellen. „Ein paar Baustellen gibt es aber noch“, sagte Kusche, als er durch die Räume führte. Der kleine OP-Bereich etwa, in dem er und seine Kollegin künftig kleine operative Eingriffe durchführen werden, sei eben erst gestrichen worden.

An manchen Stellen fehlen noch Möbel, doch die gute Stimmung vermag das freilich nicht zu trüben. „Ich war so happy, als ich den ersten Tag hier reingekommen bin, das war ein tolles Gefühl. Man fühlt sich hier sofort wohl“, sagte Wenzlik und sprach damit seinem Kollegen und seiner Kollegin aus der Seele.

Weitere Ärzte ziehen demnächst in den Ortskern

Gefreut haben dürften die Ärzte auch die Worte des Bürgermeisters. Ostenrieder dankte ihnen, dass sie ihre Praxen, die „bekannt und beliebt“ seien, in Peiting weiterführen würden und wünschte „viele gesundende Patienten“. Der Rathauschef nutzte die Gelegenheit auch, um zu betonen, dass die Arztpraxen ein wichtiger Frequenzbringer für die Ortsmitte seien. Mit dem Allgemeinarzt Dr. Thomas Zybill, der Anfang Mai mit seiner Praxis von der Angermoosstraße ins Dachgeschoss des Ärztehauses ziehen wird, rückt bald noch ein weiterer Mediziner näher ins Zentrum. Gleiches gilt für den Internisten Dr. Philipp Wagner, der von der Weidachstraße in die früheren Praxisräume von Kusche und Griener in der Bachstraße ziehen wird. „Mit den anstehenden Änderungen haben wir alle Ärzte rings um den Hauptplatz verteilt, das ist für den Ort eine unbezahlbare Geschichte“, freute sich Ostenrieder.

Auch im neuen Ärztehaus wird Ostenrieder in nächster Zeit noch das ein oder anderer Begrüßungsgeschenk vorbeibringen dürfen. Wie Haseitl-Geschäftsführer Peter Schrehardt, dessen Firma das Gebäude errichtet hat, am Rande des Pressetermins verriet, laufen derzeit Verhandlungen mit Interessenten für die beiden noch freien Praxen im Erd- und Dachgeschoss.

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