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Vor allem für Menschen, die auf einen Rollator oder Rollstuhl angewiesen sind, ist das unebene Kopfsteinpflaster vor dem Peitinger Rathaus eine große Hürde. 

Vor allem Senioren klagen über Belag

Kritik am Stolperpflaster vor dem Peitinger Rathaus

  • Christoph Peters
    vonChristoph Peters
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Der Stein des Anstoßes, wie es sprichwörtlich heißt, ist in diesem Fall durchaus wortwörtlich zu nehmen. Am Kopfsteinpflaster vor dem Peitinger Rathaus gibt es Kritik.

Peiting – Vor allem ältere Bürger haben ihre Probleme mit dem unebenen Belag. Im Gemeinderat forderte Alfred Jocher (UP) jetzt eine Lösung des Problems. Doch die wird dauern.

Es war am Ende der jüngsten Sitzung, als Alfred Jocher auf den Rathausplatz zu sprechen kam. Immer öfter würden ihm die Leute auf der Straße ihr Leid klagen mit dem unebenen Kopfsteinpflaster, das so gar nicht barrierefrei sei, wandte sich der BVP-Rat und Seniorenbeauftragte an Bürgermeister Peter Ostenrieder. 

Besonders ältere Menschen, die auf einen Rollator oder Rollstuhl angewiesen seien, täten sich schwer mit dem Belag. Hier müsse dringend etwas geschehen, forderte er.

Dem Rathauschef war das Problem nicht neu. Die Pflasterung sei mittlerweile um die 20 Jahre alt und längst nicht mehr zeitgemäß, was die Barrierefreiheit angehe, räumte Ostenrieder ein. „Der Platz muss mittelfristig neu gepflastert werden. Da müssen wir richtig Geld in die Hand nehmen.“

Im Gespräch mit der Heimatzeitung macht der Rathauschef freilich keine großen Hoffnungen, dass die Arbeiten zeitnah geschehen können. Angesichts der vielen dringlichen Bau-Projekte, die die Gemeinde aktuell zu schultern habe und der ungewissen Finanzlage aufgrund der Corona-Krise „weiß ich nicht, ob wir das noch in dieser Wahlperiode hinbekommen.“ Zumal in Sachen Barrierefreiheit es im Ort durchaus noch dringlichere Stellen gebe, die man zuerst angehen müsse, gibt Ostenrieder zu bedenken.

Zuletzt war der Peitinger Hauptplatz vor zehn Jahren großflächig umgebaut worden. Damals wurde die Straße samt Gehwegen und Parkflächen erneuert. Der Rathausplatz war von der Maßnahme nicht betroffen. 

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