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Das Trampolin auf dem neuen Abenteuerspielplatz steht unter Wasser. 

Land unter auf dem Abenteuerspielplatz

Neue Peitinger Attraktion offenbart sich als Wasser-Wunderland

  • Barbara Schlotterer-Fuchs
    vonBarbara Schlotterer-Fuchs
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Land unter heißt es auf dem neuen Peitinger Abenteuerspielplatz. Gerade mal eine Woche nach der Eröffnung der 80 000 Euro teuren Attraktion offenbart sie sich als Wasser-Wunderland.

Peiting – Als stattliche Ritterburg erhebt sichder nigelnagelneue Peitinger Abenteuerspielplatz neben der Turnhalle, das stolze Bauwerk trotzt dem Regen. Für den Rest des Spiel- und Spaß-Areals gilt indes: Land unter. Gerade mal eine Woche nach der Eröffnung der 80 000 Euro teuren Attraktion hatte sich der Spielplatz bereits eine Woche nach Pfingsten als Wasser-Wunderland offenbart. Vor allem das Trampolin und der gesamte Bereich drumherum: unter Wasser. Wie gut, dass sich wenigstens das Spiele-Boot, auf dem die Kleinkinder kraxeln können, über Wasser halten kann.

Doch wie kommt es, dass der neue Abenteuerspielplatz so schnell zu einem „Klein-Venedig“ werden konnte? Tatsächlich ist der Untergrund nicht ganz so optimal, weiß man im Rathaus. „Das war schon immer ein Feuchtgebiet“, erklärt Bernhard Ditschek vom Peitinger Bauamt. Über einer dicken Lehmschicht schiebt sich das Oberflächenwasser hin und her. Man hat das Ganze auch schon aufgefüllt, „da ist früher schon immer mal wieder Wasser dringestanden.“

Rathaus: „Das war schon immer ein Feuchtgebiet“

Durch die Arbeiten auf dem Spielplatz – hier rollten die Bagger hin und her – ist wohl auch der Untergrund wieder aufgewühlt worden. Wasser in Wallung sozusagen. „Und das sucht sich dann einen Weg, wo es rauskommen kann.“ Aktuell ist das der Bereich Trampolin. Versunken im Wasser ist es nur schemenhaft zu erkennen. Und auch drumherum: ein See, der bespielt zur Matsch-Oase mutiert.

Lösung für abgesoffenes Trampolin gesucht

„Wir haben für das Trampolin großflächig ausgekoffert und mit Kies aufgefüllt“, erklärt Bernhard Ditschek. Genau an dieser Stelle drückt es jetzt das Wasser nach oben. Derzeit arbeitet man daran, wie das Problem zu lösen ist. Das Trampolin verlegen? Oder eine Drainage drumherum bauen? Bis dahin heißt es eben: Abenteuerspielplatz – ahoi!

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