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Mit einer Palette ist der Durchgang von der Mehrgenerationen-Wohnanlage zum Pfarrweg versperrt. 

Mehrgenerationenhaus in Peiting

Kein öffentlicher Fußweg zum Pfarrweg

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Seit Ende vergangenen Jahres ist das Mehrgenerationenhaus an der Ammergauer Straße in Peiting fertig. Was noch fehlt, ist die geplante öffentliche Verbindung zum Pfarrweg. Doch die wird nicht mehr kommen. Die Bewohner haben ihr Veto eingelegt.

Peiting– Schick ist die neue Anlage, die auf dem alten Schaumeier-Areal neben dem Gasthof Dragoner entstanden ist. Die beiden Häuser des Mehrgenerationen-Projekts der Maro-Genossenschaft beherbergen insgesamt 14 Wohnungen unterschiedlicher Größe. Das Angebot richtet sich gleichermaßen an Alleinstehende, Paare und Familien mit Kindern. Miteinander statt nebeneinander wohnen, das ist das Konzept, das hinter dem Projekt steckt. In der Marktgemeinde ist man froh über die neue Nutzung des Geländes. „Der Bau ist ein Gewinn für unseren Ort“, hatte Bürgermeister Michael Asam im vergangenen Jahr betont.

Eigentlich war angedacht gewesen, mit dem Bau des Mehrgenerationenhauses auch eine neue öffentliche Verbindung für Fußgänger von der Ammergauer Straße zum Pfarrweg zu schaffen. Dafür wollte die Gemeinde die Kirche mit ins Boot holen, der das angrenzende Grundstück gehört. Doch davon ist bislang nichts zu sehen. Der gepflasterte Privatweg auf Seiten der Wohnanlage endet am Zaun, der Durchgang Richtung Pfarrweg ist zum Teil mit einer Palette versperrt. Nachfrage beim Bürgermeister.

Der ist über die Situation natürlich bereits im Bilde. Der Plan einer öffentlichen Gehwegverbindung, sagt er, werde nicht mehr weiterverfolgt. Der Grund: Der Bereich vor den Wohnungen, an dem der Weg direkt vorbeiführe, werde von den Bewohnern intensiver genutzt als es während der Planungsphase vorhergesehen worden sei. „Aus diesem Grund haben sich die Eigentümer gegen eine öffentliche Nutzung gewandt.“

Asam hat Verständnis für diese Entscheidung. Allerdings hält der Bürgermeister eine Fußwegverbindung in diesem Bereich nach wie vor für sinnvoll. Nicht ohne Grund sei der dort verlaufende Zaun entlang des Pfarrwegs bereits an einigen Stellen niedergedrückt, „da steigen viele wild drüber.“ Er will deshalb nun nach einer anderen Lösung suchen. Als Alternative bringt der Rathauschef den benachbarten Parkplatz des Gasthofs Dragoner ins Spiel. Dazu müssten aber erst noch Gespräche geführt werden. 

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