Strahlende Gesichter: Der CSU-Bundestagsabgeordnete Alexander Dobrindt (re.) überbrachte Peitings Bürgermeister Peter Ostenrieder in Berlin die frohe Kunde über die Förderung der Eishallen-Sanierung durch den Bund.
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Strahlende Gesichter: Der CSU-Bundestagsabgeordnete Alexander Dobrindt (re.) überbrachte Peitings Bürgermeister Peter Ostenrieder in Berlin die frohe Kunde über die Förderung der Eishallen-Sanierung durch den Bund.

Gute Nachrichten aus Berlin

Millionen-Förderung für die Generalsanierung der Peitinger Eishalle ist fix

  • Christoph Peters
    vonChristoph Peters
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Auf diese Nachricht hatte man in Peiting sehnlichst gewartet: Der Bund übernimmt im Rahmen eines Förderprogramms ein Drittel der veranschlagten sechs Millionen Euro für die Generalsanierung des Peitinger Eisstadions. Schon im kommenden Jahr können damit die Arbeiten beginnen.

Peiting – Im vergangenen Oktober hatte der Peitinger Gemeinderat grünes Licht für die Generalsanierung der Eishalle gegeben, obwohl die Räte in der damaligen Sitzung zum ersten Mal über das millionenschwere Vorhaben informiert worden waren. Doch Bürgermeister Peter Ostenrieder und seine Verwaltung hatten einen guten Grund für die Eile. Unbedingt wollte man ein neues Förderprogramm nutzen, das der Bund gerade aufgelegt hatte. Das versprach einen Zuschuss von bis zu 45 Prozent der gut sechs Millionen Euro, die für die Sanierung veranschlagt waren.

Der Coup, er ist aufgegangen. Am Mittwoch bewilligte der Haushaltsausschuss des Bundestags zwei Millionen Euro für die Sanierung der Peitinger Eissporthalle. Das sei zwar weniger als die erhofften 45 Prozent, aber angesichts der vielen Bewerbungen für das Förderprogramm, sei man dennoch „sehr, sehr glücklich“, freute sich der Bürgermeister.

Peitinger Delegation nimmt gute Nachricht in Berlin entgegen

Ostenrieder hatte es sich nicht nehmen lassen gemeinsam mit Kämmerer Christian Hollrieder und dem EC Peiting-Geschäftsführer Peter Gast die gute Nachricht persönlich in Berlin vom CSU-Stimmkreisabgeordneten Alexander Dobrindt entgegenzunehmen. Dieser habe sich von Anfang an stark für das Projekt eingesetzt, betonte Ostenrieder. „Heute ist ein großartiger Tag und für den Profi- und für den Freizeitsport in Peiting. Ich freue mich, dass wir mit dem Antrag gemeinsam erfolgreich waren, und der Haushaltsausschuss die Mittel für die Sanierung des Eisstadions in Peiting freigegeben hat. Das ist ein großer und wichtiger Schritt“, sagte Dobrindt. „Die Leidenschaft der Peitinger für ihren Sport auf dem Eis kann damit für die Zukunft weiter gestärkt werden.“ Sehr zur Freude von Peter Gast. Der ECP-Geschäftsführer sprach von einem „besonderen Tag“. Dank der Förderung könne man das Eisstadion nun fit für die Zukunft machen.

Wie wichtig die angekündigten Millionen aus Berlin sind, betonte Kämmerer Christian Hollrieder. „Auf anderem Wege würden wir die Generalsanierung nicht stemmen können. Es ist die größte Investition in eine Sportanlage, die wir je durchgeführt haben in Peiting.“

Schon im nächsten jahr soll die Sanierung Fahrt aufnahmen

Schon ab dem kommenden Jahr soll die Sanierung Fahrt aufnehmen, kündigte Ostenrieder am Mittwoch an. Als erstes werde das Dach ertüchtigt, 2023 sei die Erneuerung der fast 50 Jahre alten Eispiste an der Reihe. Anschließend folge die Sanierung des Kabinentrakts und der Sanitäranlagen, ehe zum Schluss die Fassade energetisch auf Vordermann gebracht werde, gab er einen Ausblick auf den Zeitplan. Fünf Jahre sind für die Sanierung im laufenden Betrieb veranschlagt. Auch die Errichtung einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach sei weiter vorgesehen. „Der Markt Peiting ist in ganz Deutschland untrennbar mit dem Eishockeysport verbunden. Mit der Generalsanierung unserer Eissporthalle werden wir diesem Anspruch auch für die Zukunft gerecht werden.“

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