OGTS in Peiting

Mit dem Anbau erst einmal abwarten

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Die Raumnot im Rahmen der geplanten offenen Ganztagsschule (OGTS) macht den Peitinger Gemeinderat erfinderisch. Besonder an der Alfons-Peter-Schule gibt es Engpässe. Mit einer Gebäude-Erweiterung will man aber noch warten.

Peiting – Bereits im April hatte der Marktrat der offenen Ganztagsschule zugestimmt. Bereits im April hatte der Marktrat der offenen Ganztagsschule zugestimmt. An der Alfons-Peter-Grundschule gab es 20 Anmeldungen für eine kurze Gruppe bis 14 Uhr und 41 für eine lange bis 16 Uhr. An der Lentner-Schule waren es 27 für die kurze und 19 für die lange.

Während es in der Lentner-Schule keine Platzprobleme gibt, wird es in der Alfons-Peter-Schule eng. Für die OGTS-Angebote sind hier 20 Kinder bis 14 Uhr und bis zu 41 Schüler in der langen Gruppe zu betreuen. Nach Auskunft von Schulleiterin Erna Lindauer werden nahezu alle Zimmer jedoch für den laufenden Schulbetrieb benötigt. Nun wurde zusammen mit den Gemeinderäten und dem Kooperationspartner Kinderhilfe Oberland nach einer kurzfristig umsetzbaren Lösung gesucht.

So soll die Essensausgabe ins Foyer des Therese-Peter-Kindergartens verlegt werden. Auch im Foyer der Dreifachturnhalle sei dies möglich, ergänzte Bürgermeister Michael Asam, allerdings müsste dort dann eine Abtrennung und eine Küchenzeile geschaffen werden. Zudem sei der Ort „nicht ganz optimal“, da es recht dunkel ist.

Bei der Essensausgabe im Kindergarten handelt es sich jedoch nicht um eine Dauerlösung. „Wir wollen aber abwarten, wie sich die Situation im kommenden Schuljahr entwickelt“, so der Rathauschef. Ob angebaut werden soll, oder nicht, hängt eben hauptsächlich davon ab, wie viele Schüler sich künftig für die Betreuung anmelden.

In der Lentner-Schule würden sich Räume im Keller, allerdings mit Fenster, eignen. Ebenso eventuell ein Raum im Obergeschoss steht zur Debatte. Eventuell müssten diese noch mit technischen Geräten, wie einer Spülmaschine, ausgestattet werden.

In einem „zähen Ringen“ sei miteinander eine Möglichkeit gefunden worden, sagte Marktrat Norbert Merk (CSU). Wichtig sei nun vor allem, dass die Schulleiter das Angebot auch positiv rüberbringen. „Sonst führt das dazu, dass das OGTS-Angebot nicht angenommen wird.“ Mit etwas gutem Willen funktioniere dieser Übergang. Die langfristige Unterbringung soll ein Planer entwerfen.

Optional könnten sich die Räte eine Erweiterung der Alfons-Peter-Schule bei den Parkplätzen oder dem angrenzenden Sportplatz vorstellen. Auch beim Radlabstellplatz sei es möglich, da dort bereits eine Überdachung vorhanden ist.

Herbert Salzmann (SPD) betonte, dass auch Änderungen seitens der Regierung abgewartet werden müssten. „was passiert zu Beispiel, wenn es eine Zwischenlösung zwischen offener und gebundener Ganztagsschule geben wird?“, orakelte er. Alex Zila (SPD) gab noch zu Bedenken, dass bestimmt auch bald Sozialpädagogen an Grundschulen eingesetzt würden. „Platzmäßig müssen wir die dann auch einplanen.“

Ob an der Grundschule also die Bagger anrücken, kann momentan noch nicht gesagt werden. Erst einmal will das Gremium abwarten, wie groß der Zulauf zur OGTS tatsächlich ist.

Rubriklistenbild: © dpa

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