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Gemeinsam wurde die Geburtstagstorte angeschnitten (v.l.): Alex Zila, der selbst seit 1997 zum Ferienprogrammteam gehört und vor fünf Jahren die Verantwortung übernommen hat, Monika Ludwig, die „Mutter“ des Peitinger Ferienprogramms, Bürgermeister Michael Asam sowie Sonja Zila.

Jubiläum des Peitinger Ferienprogramms

Rauschendes Fest für 25 Jahre Kinderlächeln

„Es gibt nichts Schöneres, als das Lächeln eines Kindes“, sagt Monika Ludwig. Am vergangenen Freitag feierte das Peitinger Ferienprogramm 25. Geburtstag und hatte Freunde, Förderer und Sponsoren zur Party in den Alpaka Saliterhof geladen.

Peiting Kinderlächeln konnte das Ferienprogrammteam in 25 Jahren ausgiebig genießen. Mit ganzen sechs Programmpunkten war es 1994 gestartet, wie Monika Ludwig, Gemeinderätin und damals schon Jugendreferentin, und sozusagen die „Mutter“ des Peitinger Ferienprogramms, ausführte. Inzwischen ist das Ferienprogramm längst den Kinderschuhen entwachsen und erfreut sich ungebrochener Beliebtheit. Rund 60 Angebote warten jedes Jahr in den Sommerferien auf die Peitinger Kinder.

Jedes Jahr etwas Neues, aber auch viele „Dauerbrenner“ finden sich in dem Programmheft, das nicht mehr wie in der Anfangszeit mit der Schreibmaschine per Hand getippt und geheftet, sondern professionell grafisch gestaltet daherkommt und auch online zu haben ist. Dahinter steckt viel Herzblut, das anfangs Monika Ludwig und der damalige Juzeleiter Ralf Menken, inzwischen ein Team aus rund 15 Ehrenamtlichen jedes Jahr investieren. Unterstützt werden sie von Vereinen und Firmen, die mit eigenen Angeboten oder als Sponsoren zum Gelingen beitragen.

Dank vom Bürgermeister

Von knapp 60 Kindern, die im ersten Jahr mitgemacht hatten, ist die Teilnahme inzwischen auf 1000 Plätze im vergangenen Jahr angewachsen, führte Bürgermeister Michael Asam aus, der ein herzliches Dankeschön an alle Verantwortlichen schickte. Das Ferienprogramm sei eine wahnsinnige Leistung und Erfolgsgeschichte, so Asam.

Schon die Anmeldung ist ein Abenteuer

Der Grundgedanke, Kindern, deren Familien es sich nicht leisten können, wegzufahren, ein bisschen Abenteuer zu Hause zu bieten, gilt nach wie vor, obwohl es inzwischen quer durch alle Bevölkerungsschichten in Anspruch genommen wird. Das erste Abenteuer ist schon die Anmeldung, zu der sich Frühaufsteher, ausgerüstet mit Sitzgelegenheiten Decken und Brotzeit meist schon ab fünf Uhr morgens einfinden, um freie Auswahl bei den Angeboten zu haben, wie Monika Ludwig erzählte.

Bitte Lächeln! Hier kaum zu erkennen von links Andrea Deibler (Tourist Information), Ute Ackermann (PrimaSol), Marlis Sesar (Bäckerei Sesar) und Hannelore Leinauer-Brennauer (Leinauer’s Blume).

Jedes Jahr wartet dank zahlreicher ehrenamtlicher Helfer „ein Sommer voll Kreativität und ohne Langeweile“ auf die Teilnehmer. Egal ob Zoo- oder Flughafenbesuche, Kletterwald, Indianercamp, Spieleparks, naturkundliche Exkursionen, Basteleien, Kochkurse oder Fackelwanderung – immer sind alle mit vollem Herzen dabei. Und natürlich darf auch die Grundausstattung des Ferienprogrammteams, nämlich Taschentücher, Küchenrollen und kiloweise Gummibärchen nicht fehlen.

130 Freunde und Unterstützer feiern

Die Leitung des Ferienprogramms hat Monika Ludwig vor fünf Jahren an Alex Zila abgegeben, der das Ganze zusammen mit seiner Frau Sonja organisiert und im Notfall auf eine große Familie zurückgreifen kann, die immer einspringt, wenn ein Engpass auftritt, wie Alex Zila ausführte. Als Dankeschön für die Unterstützung und Treue hatte das Ferienprogrammteam rund 180 Freunde und Unterstützer eingeladen, von denen auch 130 gekommen waren. Neben einem Abendessen gab es auch verschiedene Vergnügungen, wie Fotoecke, eine Leinwand auf der jeder einen Fingerabdruck hinterlassen sollte und eine Foto-Show der vergangenen 25 Jahre. Zum Schluss durfte noch kräftig abgetanzt werden.

Wieder einmal ein Großeinsatz für das Team, dem inzwischen einige angehören, die selber als Kind schon dabei waren. Ausruhen können sich die Mitarbeiter aber nicht. Denn es gilt: Nach dem Ferienprogramm ist vor dem Ferienprogramm. Neben allerhand organisatorischen Dingen stehen auch noch die Teilnahme am Weihnachtsmarkt, die Faschingsparty und der Familientag beim Bürgerfest auf dem Programm.

URSULA FRÖHLICH

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