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Macht Partymusik: Adii Rambo (23) aus Peiting will durchstarten.  

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„Dem Hörer ein gutes Gefühl vermitteln“

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„True Love“ – wahre Liebe hat sich Adii Rambo (23) auf seine Fingergelenke tätowieren lassen. Ein Leuchtturm und zahlreiche weitere bunte Bilder zieren Brust und Arme des Peitingers, der ursprünglich aus Chile kommt. Die Tattoos sind so vielseitig, wie seine Musik. Adii Rambo macht tanzbaren Hip Hop, Partylieder, in denen sich der Hörer finden kann, wie er selbst sagt.

Peiting - „One Life, One Dream“ heißt sein erstes Album, das nun zum Download auf 250 Plattformen wie Amazon, Spotify oder Apple Music bereitsteht.

Adii Rambo, das ist schon ein Künstlername, oder?

Adii Rambo: (lacht) Ja, den hab’ ich noch vom Fußball, weil ich klein und breit gebaut bin. Die meisten kennen meinen echten Namen (Adrian Ramos) gar nicht. Früher gab’s bei mir immer nur Fußball oder Musik. Mit dem Fußball war ich auch viel unterwegs, Regionalsauswahl, Stützpunkt Weilheim und so weiter. Aber das ist jetzt schon länger her. Mittlerweile betreibe ich den Ball-Sport nur noch Hobbymäßig in der dritten Mannschaft in Peiting. Ansonsten arbeite ich in einem Sportgeschäft.

Rambo hört sich ziemlich brutal an. Passt das auch zu deiner Musik...?

Adii Rambo: Die Texte beinhalten keine Beleidigungen. Sie drehen sich um verschiedene Themen. Sie sind nicht extrem speziell, eher Richtung gute Laune, keine Politik. Ich versuche eher dem Hörer ein gutes Gefühl zu vermitteln. Ich wollte was Neues machen. Hip Hop, aber auch Einflüsse wie Pop Dance und RNB sind mit dabei.

Seit wann machst Du Musik?

Adii Rambo: Ich konnte schon immer mitrappen, wenn ich Songs gehört habe. Vor drei Jahren hab ich dann selbst angefangen, zu schreiben und dann vor sieben Monaten, das Album aufzunehmen. Zwei Auftritte in Mindelheim hatte ich bereits. Mehr kommt noch, hoffe ich. Mit einem Bekannten habe ich das Musikmachen begonnen, dann hab’ ich mir gedacht, das kann ich auch allein. Zuerst kam ein günstiges Mikro. Die Ausrüstung hab ich mir dann Stück für Stück angeschafft, das Studio von „Adi Rambo Production“ ist bei mir zuhause.

„Adi Rambo Productions“ dreht aber nicht nur Musikvideos, oder?

Adii Rambo: Nein, ich hab’ auch ein paar andere Clips, beispielsweise über Autos, gedreht. Da kommen auch immer wieder Anfragen.

Zurück zu Musik: Du machst also alles selbst?

Adii Rambo: Ja genau. Das Texten fällt mir nicht schwer. Alltag, Freunde – Inspiration gibt es viel. Es gibt auch ein Lied über meine Freundin. Schwieriger empfinde ich eher das Instrumentale.

Gibt es schon Resonanzen auf Deine Musik?

Adii Rambo: Ja, ich habe schon manche Sachen ausprobiert, zum Beispiel die Songs kostenlos zur Verfügung gestellt. Lief gut. Ich hab’ dann lange überlegt, ob ich meine Lieder verkaufen soll. Freunde meinten dann, ich soll schauen, ob da nicht mal was geht. Jetzt ist das Album ein Jahr lang online zum Verkauf. Vielleicht kommt auch bald noch ein zweites Album.

Wie hoch sind denn so die Klickzahlen?

Adii Rambo: Am Besten lief bis jetzt „I stay and wait“ mit 34 000 Aufrufen und 15 000 Downloads.

Und was ist Dein Lieblingslied von „One Life, One Dream“?

Adii Rambo: Hmm, schwierig... Wenn dann würde ich sagen „Here we go“, weil es ein Clublied ist. Von der Stimmung und Energie ist es sehr hoch, mich persönlich nimmt mich das immer noch mit.

Und Deine nächsten Schritte?

Adii Rambo: Ich fange an, mit anderen Künstlern aus Schongau was zu machen. Das ist aber noch in den Kinderschuhen und möchte ich noch nicht verraten.

Erreichen 

kann man Adii Rambo auf Facebook. Auch auf Youtube können Hip Hop-Fans mal reinhören.

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