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Nicht schön: Die Reste des Aushubs sollen noch bis Ende der Woche abgefahren werden. Was mit dem Platz dann passiert, hat der Gemeinderat zu entscheiden.

Störender Aushub in Peiting

Der Dreck muss weg

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Peiting- Am Aushub, der von den Kanal- und Straßenbauarbeiten am Uhrerskreuzweg und der Dammstraße übriggeblieben ist, stören sich Anwohner in Peiting. Das Material lagert momentan auf dem Platz zwischen Wohnbebauung und Eisstadion.

Der Schutthaufen auf dem Platz hinter dem Uhrerskreuzweg Richtung Eisstadion gehört in den vergangenen Jahren schon fast zum Ortsbild. Laut Marktbaumeister Jochen Rohrmoser wurde die Fläche schon für einige Maßnahmen als Zwischenlagerfläche genutzt. So für den Bau der neuen Kinderkrippe, des Blockheizkraftwerkes im Eisstadion und zuletzt für die Kanalbaumaßnahmen am Uhrerskreuzweg/Dammstraße.

Zwei Bauabschnitte der Kanalerneuerungen in dem Bereich sind schon erledigt, für den dritten am Eiselenweg sind die Ausschreibungen aber noch nichtmal gemacht. Bis es soweit ist, kann also gut und gerne noch ein Jahr ins Land ziehen. Soll die Fläche bis dahin so unansehnlich bleiben?

„Ich finde, das geht nicht“, empört sich Alfred Jocher, der sich als Privatmann und Gemeinderat zu Wort meldet. Unter anderem hätten die Bewohner des betreuten Wohnens immer den Dreckhaufen im Blick. „Das ist ärgerlich. Eigentlich hat es geheißen, dass das Zeug wegkommt, sobald die Bauarbeiten beendet sind.“ Im Herbst sei bereits ein Teil weggefahren worden, doch eben nicht alles.

Fläche begrünen oder als Parkfläche herrichten

Jocher würde sich wünschen, dass der Platz wieder ordentlich genutzt werden kann. Zum Beispiel, um eine „vernünftige Grünfläche“ anzulegen oder einen Parkplatz für Lastwagen oder Autos herzurichten.

Alles nicht so einfach, macht Georg Kees, Geschäftsführer der Tiefbaufirma Schneider klar. „Der Aushub von den Arbeiten an Dammstraße und Uhrerskreuzweg war teilweise sehr schlammig. Das macht eine solch unbefestigte Fläche natürlich nicht besser.“ So eine große Maßnahme hinterlasse eben Spuren. Und um den Platz aufzuhübschen, müsse auch die Witterung passen.

„Der Gemeinde ist es ein Anliegen, dass die Tiefbaufirma den Platz ordentlich verlässt und herrichtet“, räumt Rohrmoser ein. Dennoch habe der Markt nicht so viele Plätze zur Verfügung, auf denen das Erdmaterial gelagert werden könne. „Es ist natürlich praktischer, wenn es nahe der Fläche ist, an der auch gearbeitet wird“, betont der Marktbaumeister. Außerdem würden die Kosten steigen, wenn das Material aus dem Ort gefahren werden müsse. Am Beispiel der Bahnhofstraße, deren Sanierung demnächst dran ist, könnten das locker rund 200 000 Euro mehr sein, erklärt Kees von der Tiefbaufirma. „Ich bin gespannt, was die Leute dann sagen. Denn sie werden ja an den Kosten beteiligt.“ Hier spricht Kees die geltende Straßenausbaubeitragssatzung an, nach der die Anlieger bei einem Straßenausbau finanziell in die Pflicht genommen werden. Und das erhitzt bekanntermaßen schon seit einiger Zeit die Peitinger Gemüter.

Belastetes Material seit Ende des Jahres weg

Übrigens: So ein Aushub muss mittlerweile auch auf Schadstoffe geprüft werden. Ein Wort, das bei Jocher die Ohren klingen lässt: „Wenn da etwa belastetes Material drin ist, ist es ja noch schlimmer, wenn es mitten im Ort gelagert wird!“ Das komplette belastete Material ist laut Kees allerdings vor Weihnachten abgefahren worden. „Das, was jetzt noch liegt, ist unbedenklich und wird demnächst entfernt“, verspricht er.

Das Thema schafft es nun sogar in den Gemeinderat. Wie der Marktbaumeister sagt, soll das Gremium entscheiden, ob die Lagerfläche nahe des Eisstadions weiter genutzt werden darf. „Dann sehen wir weiter.“

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