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Präsentiert ihr neues Werk: Die Peitinger Autorin Angela Dopfer-Werner mit „Todesschön – Die Drachenlinie“.

 „Todesschön - Die Drachenlinie“

Neues Werk der Peitinger Autorin Dopfer-Werner: Mystische Begegnung mit der Vergangenheit

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Einmal mehr wagt die Peitinger Autorin Angela Dopfer-Werner den Spagat zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen alten Sagen und historisch Belegtem. Ein schriftstellerisches Meisterstück, das der Afra-Autorin mit ihrer Fortsetzung des Romans „Todesschön“ durchaus gelungen ist.

Peiting – Viele Jahre hat Angela Dopfer-Werner in Südtirol für ihre „Todesschön“-Romane recherchiert. Diese Liebe zum Detail zahlt sich aus – im neuen Roman „Drachenlinie“ stößt der Leser nicht nur auf eine Geschichte um verworrene und mystische Verbindungen, sondern auch auf detailgetreue Schilderungen in und um Burg Dornsberg und die Nibelungenschrift.

„Todesschön – Die Drachenlinie“ ist zwar inhaltlich eine Fortsetzung des ersten „Todesschön“-Bandes. Alleine schon, was die Optik des neuen Bandes anbelangt, merkt man dem Werk an, dass sich vieles verändert hat bei Autorin Angela Dopfer-Werner. Vom alten Verlag hat sie sich getrennt, den neuen Band im Eigenverlag herausgebracht. Gestaltet hat das Cover ihr Mann Ernst, der im vergangenen Jahr einer schweren Erkrankung erlegen ist.

Nicht zuletzt wegen dieses schweren Schicksalsschlages hat es lange gedauert, bis Angela Dopfer-Werner die Kraft für den Schritt einer neuen Buchveröffentlichung aufbringen konnte. „Noch auf dem Krankenbett hat er Korrektur gelesen“, sagt Angela Dopfer-Werner, das neue Werk in den Händen mit Blick in die schmerzhafte Vergangenheit. Wie alle ihrer Romane ist auch das neue Buch ein Gemeinschaftswerk mit ihrem Mann Ernst. Angela schrieb. Ernst lieferte Recherche, las gegen. Er gestaltete, war Kritiker und Fan zugleich.

Schon im vergangenen Jahr war das Buch fertig. „Aber ich habe keine Kraft gehabt.“ Dopfers Fans mussten lange warten bis zur Veröffentlichung in diesen Tagen. „Ich wollte jetzt, dass dieses Buch existiert, dass es Leben hat.“ Pünktlich zum Geburtstag ihres Mannes ist es nun auch erschienen das neue Werk, in dem Hauptfigur Leo Ennemoser einmal mehr zwischen Träumen und Realität auf den Pfaden der alten Nibelungen wandelt.

Dass sich Vergangenheit und Gegenwart tatsächlich öfter kreuzen, als man wahrnimmt, das veranschaulichen übrigens viele Aufnahmen im Roman, die Ernst Dopfer selbst vor Ort gemacht hat. Bilder von Schlössern, alten Malereien, Gräbern und verwinkelten Gängen finden sich hinten im Buch und entführen den Leser in längst vergangene Zeiten und versprechen ein spannendes Lese-Abenteuer mit Niveau.

Übrigens: Die vielen Recherchen haben sich ausgezahlt. „Der Besitzer eines kleinen Schlosses in Latsch in Südtirol hat sich bei mir gemeldet. Er würde sich freuen, wenn der nächste Roman auf seinem Schloss spielen würde“, verrät Angela Dopfer. Ein großes Kompliment für eine einzigartige Autorin, die es geschafft hat, über viele Jahre Leser für ihre detailgetreuen Romane mit historischem Hintergrund zu begeistern.

Ein Kompliment, das den vielen Fans vielleicht ja sogar Hoffnung auf einen neuen Roman der Peitinger Autorin machen darf.

Buchvorstellung am Donnerstag, 8. August

Interessante Details rund um den neuen Roman „Todesschön – Die Drachenlinie“ gibt es bei einer Buchvorstellung am morgigen Donnerstag, 8. August, im Grünen Salon in Peiting. Beginn ist um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei. Autorin Angela Dopfer gibt viele Hintergründe zum neuen Buch preis und liest ein Kapitel vor. Erschienen ist der neue Roman von Angela Dopfer-Werner im Eigenverlag. ISBN: 978-3-7494-4303.


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