Auf diesem Grundstück am Zeißlerweg soll der neue V-Baumarkt entstehen.
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Auf diesem Grundstück am Zeißlerweg in Peiting soll der neue V-Baumarkt entstehen.

Peitinger Großprojekt

V-Baumarkt: Landratsamt genehmigt Flächennutzungsplan-Änderung - Gegner reichen Klage ein

  • Christoph Peters
    vonChristoph Peters
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Der geplante neue V-Baumarkt am Zeißlerweg in Peiting hat noch vor Weihnachten eine wichtige Hürde genommen. Gleichzeitig haben die Initiatorinnen des abgelehnten Bürgerbegehrens ihre Ankündigung wahr gemacht und Klage erhoben.

Peiting – Wie Bürgermeister Peter Ostenrieder jetzt auf Nachfrage der Heimatzeitung bekannt gab, hat das Landratsamt am 23. Dezember die nötige Flächennutzungsplanänderung genehmigt. Voraussichtlich noch in dieser Woche will die Gemeinde den geänderten Bebauungsplan ortsüblich bekanntmachen. „Aus baurechtlicher Sicht besteht dann Baurecht für einen Bau- und Gartenmarkt“, so der Rathauschef. Die Regierung von Oberbayern hatte bekanntlich bereits im Rahmen des Raumordnungsverfahrens grünes Licht für das Sondergebiet gegeben.

Dann könnte es schnell gehen, denn der Investor steht laut dem Bürgermeister bereits in den Startlöchern. „Nach Rücksprache mit der Geschäftsleitung vom V-Baumarkt ist der Bauantrag für Ende Januar/Anfang Februar zu erwarten, sodass noch im Frühjahr mit einem Baubeginn gerechnet werden kann“, nennt Ostenrieder Details zum weiteren Zeitplan.

Dann soll auch mit dem Ausbau des Zeißlerwegs begonnen werden, den der Gemeinderat vor Kurzem auf den Weg gebracht hat. Die Bauzeit ist von Ende März bis Ende Juni vorgesehen. Wie berichtet, wird die Straße bis auf die Deckschicht fertiggestellt. Diese soll in einem letzten Schritt nach Fertigstellung des Baumarkts folgen, um Schäden durch die schweren Baumaschinen während der Bauphase zu vermeiden.

Ungemach droht dem Projekt derweil von juristischer Seite. Wie angekündigt, haben die Initiatorinnen des vom Gemeinderat abgelehnten Bürgerbegehrens Klage eingereicht. Man sei darüber vom Verwaltungsgericht informiert worden, bestätigt der Bürgermeister. Schon nach dem ersten gescheiterten Bürgerbegehren im vergangenen Sommer hatten die Baumarkt-Gegner diesen Weg beschritten. Die damals eingereichte Klage ist allerdings bis heute nicht verhandelt worden.

Ostenrieder sieht auch den zweiten Anlauf, vor Gericht noch einen Bürgerentscheid zu erzwingen, gelassen. „Ich kenne die Anforderungen an ein korrektes Bürgerbegehren zur Genüge, um zu beurteilen, dass der Gemeinderat Fällen korrekt entschieden hat.“

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