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Die Schongauer Band Yokio trat in der Keppeler Kegelbahn auf.

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Peitinger Musiknacht: „Für jeden was dabei“

Die neunte Auflage der Peitinger Musiknacht war erneut ein voller Erfolg. In allen acht Gaststätten und Kneipen wurde am Samstagabend gefeiert. Für jeden Geschmack war etwas geboten. Zum Abschluss hatten viele der Besucher ein gemeinsames Ziel.

Peiting– Auch in der neunten Runde war die Peitinger Musiknacht ein voller Erfolg. Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite und die Besucherzahlen des Vorjahrs konnten gehalten werden.

„Ich denke, wir kommen wieder auf rund 2000 Besucher. Für die Einwohnerzahl ist das eh super!“, so Organisator Michael Schmid, der in der Nacht ebenfalls unterwegs war und sich freute, dass jede Location funktionierte.

Peitinger Musiknacht mit acht Veranstaltungsorten

Acht Veranstaltungsorte konnten die Besucher ganz bequem zu Fuß ansteuern und überall war die Bude voll, obwohl sich bei Vollmond und milden Temperaturen auch viele draußen tummelten. Und natürlich hatten sich auch die „Musikertiere“ wieder ganz Open Air-mäßig auf dem Hauptplatz eingerichtet.

Peitinger Musiknacht: Die besten Bilder 

„Das Angebot ist gut. Es ist für jeden was dabei. Man muss halt rumgehen und schauen“, meinte Marion Ebner aus Schongau. Damit lag sie völlig richtig. Egal ob Pop, erdigen Rock, Rock’n Roll oder Karibische Klänge, überall klang es etwas anders und in allen Locations war die Stimmung bestens.

Schongauer Band Yokio spielt bei Peitinger Musiknacht in Retro-Trainingsanzügen

Auch wenn man manchmal gar nicht hineinkam, wie in der Keppeler Kegelbahn, wo die Schongauer Band Yokio aufspielte und alles gab. Zur Feier des Abends hatten die Musiker sich in blau-weiße Retro-Trainingsanzüge gekleidet, die angeblich eigens für den Song „Steig jetzt in mein Auto ein“, der Österreichischen Indie-Rock-Gruppe Bilderbuch angeschafft wurden. So oder so - die Stimmung war bestens. Genau wie nebenan beim Buchberger, wo Country-Star Daniel T. Coates der tanzwütigen Menge tüchtig einheizte. Rock’n Roll bis zum abwinken gab es beim Keppeler, wo ebenfalls wild getanzt wurde.

Eher zum mitsingen wollte FuxSolo die Besucher im „S’Xaver“ animieren. „Kommt und singt mit mir, Peiting“, warf er immer wieder mehr oder weniger erfolgreich in die Runde, obwohl die Popsongs der 80er und 90er Jahre alles bekannte Ohrwürmer waren. Aber auch selbstgetextetes hatte er auf Lager und erfüllte so manchen Publikumswunsch.

Volles Haus im Dragoner bei Peitinger Musiknacht

Ein volles Haus hatten auch die Böbinger „Beat Bulls“ im Dragoner. Dort gab es einige Fans, die es den Ganzen Abend aushielten und auf die Kneipentour verzichteten.

„Schmidtreissend“ ging es im Café Central zu, wo das Partyduo „Bine & Joe“ ganz genau wussten, womit sie das Publikum auf Touren bringen konnten. Selbst für ein Geburtstagsständchen war Platz im Programm. „Es ist immer wieder schön“, schwärmte Yvonne, die ihren Nachnamen nicht verraten wollte, seit drei Jahren in Peiting wohnt und drei Musiknächte miterlebt hat. Harte Rockklänge gab es in der Schloßberghalle mit „Solid Age“, wo bis in die Morgenstunden abgerockt wurde.

Peitinger Musiknacht: Zum Abschluss ins M32

„Es ist dieses Mal wieder voll gut. Ich denke, ich werde zum Schluss noch ins M32 schauen“, meinte Max Barnickel, der die anderen Locations schon abgeklappert hatte. Die Kultkneipe, die laut Gemeinderatsbeschluss bald der Vergangenheit angehören soll und vom Spix-Team bewirtschaftet wurde, war das erklärte Ziel von vielen. Einmal noch ins M32, war die Devise. Hier gaben „Jelly & the Goat“ alles, trotzdem lag etwas Wehmut in der Luft.

Auch interessant: Mit der Aktion „Peiting blüht auf“ konnten die Landwirte aus Peiting und Birkland so manchen Bürger zum Umdenken anregen.Alleine das Anpacken fällt selbst den Engagierten offenbar schwer.

Und hier lesen Sie weitere Nachrichten aus Schongau und Umgebung.

VON URSULA FRÖHLICH

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