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Besucher-Rekord beim Peitinger Bürgerfest

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Viele Gäste kamen zum Peitinger Bürgerfest. Bis spät Abends unterhielten sie sich.
Viele Gäste kamen zum Peitinger Bürgerfest. Bis spät Abends unterhielten sie sich. © Fröhlich

Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite und die Partnergemeinde aus Calvi dell’Umbria sorgte für ein besonderes Flair. Das Peitinger Bürgerfest war ein voller Erfolg.

Peiting – „Es war wieder super und Petrus war uns sehr hold“, freute sich Organisator Rainer Hirschvogel, der am Sonntagvormittag so langsam aufatmen konnte. Bis dahin war beim Peitinger Bürgerfest alles gut verlaufen. Selbst die für Samstag angekündigten Gewitter spielten sich woanders ab.

So verbuchten die Veranstalter am Samstag einen Besucher-Rekord und die Bürgerfest-Dauerbrenner, die Band „Black Diamonds“ rockten auf gewohnte Art und Weise den Platz. Zeitweise musste man sogar Angst haben, dass die Tanzfläche unter den Tanzwütigen zusammenbricht.

Peitinger Bürgerfest: Veranstalter zieht Vergleich mit Feiern in Schongau

Das ist für Hermann Gleich, der dieses Jahr kurzfristig für Manfred Barnsteiner eingesprungen war, auch einer der gravierenden Unterschiede zu Schongau. „In Peiting wird richtig getanzt“, meinte er. Auch bei den Öffnungszeiten könnte sich Schongau seiner Meinung nach etwas abschauen. Man darf bis 24 Uhr Musik machen und am Samstag bis zwei Uhr etwas trinken. „Das Fest hat einen schönen Dorfcharakter“, so Gleich.

Peitinger Bürgerfest: Standbetreiber sind zufrieden

Das fand auch Aloisia Eisenbart aus Jettingen bei Günzburg, die zum wiederholten Male ihre Schießbude am Hauptplatz aufgebaut hatte. „Wir waren bis jetzt immer zufrieden. Die Leute sind nett, man wird herzlich aufgenommen und man bekommt Hilfe, wo es Not tut“, erklärte sie.

Die Schiffschaukeln kamen bei den Kindern gut an.
Die Schiffschaukeln kamen bei den Kindern gut an. © Fröhlich

Franz Reßler, der fünf Tage lang einen Großeinsatz am Crèpes-Eisen der Leichtathleten hatte, freute sich über „lauter nette Gäste“. Friedlich und harmonisch sei das diesjährige Fest verlaufen. Eine Bereicherung waren die Gäste aus der Partnergemeinde Calvi, die an ihrem Stand köstliche „Porchetta“, eine Art Schweine-Rollbraten gefüllt mit Leber und frischen Kräutern und deftig gewürzt, in Semmeln füllten. Den mitgebrachten Wein boten sie Flaschenweise zum Mitnehmen an, um den heimischen Vereinen keine Konkurrenz zu machen.

Peitinger Bürgerfest: Ehrengäste und Ehrenamtliche

Zudem hatten die Fahnenschwinger aus Calvi an zwei Tagen umjubelte Auftritte beim Bürgerfest. „Alles hat gepasst. Es war ein nettes Miteinander mit den Freunden aus Calvi“, betonte auch Hubert Strobel von der Fußballabteilung des TSV Peiting.

Den Ehrenamtlichen, die an den Festtagen mit immensem Einsatz an den Ständen dafür sorgen, dass alles reibungslos funktioniert, müsse man größten Respekt zollen, so die Verantwortlichen. „Ohne die Ehrenamtlichen könnte man so etwas gar nicht machen“, so Hubert Strobel. Ein typischer Fall von „Peitinger Geist“ eben, der wohl auch in diesem Jahr wohlwollend über dem Fest schwebte.

VON URSULA FRÖHLICH

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