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Bunt kostümiert waren viele Feiernden - wie diese Damen als Einhörner, Hirsch und Bär.

Meist volles Haus

Peiting bleibt Weiberfaschings-Hochburg

Die traditionellen Peitinger Weiberfaschings-Events liefen am Donnerstagabend an drei Standorten auf vollen Touren. Allerdings nicht überall gleich gut besucht.

Peiting Sind die Peitinger Weiberfaschings-müde? Diesen Eindruck konnte man leicht am Café Central bekommen. Obwohl die neuen Inhaber Jochen Zeller und Janek Kozak alles aufgeboten hatten, was zu einer guten Party gehört, hielt sich die Gästezahl in Grenzen. „Nachdem hier letztes Jahr nichts mehr stattfand, muss es sich wohl erst einmal wieder herumsprechen, dass im Central Weiberfasching gefeiert wird“, meinte Janek Kozak.

Die Bilder vom Weiberfasching in Peiting

Drinnen legte DJ Gottschalk die Scheiben auf und die Stimmung war gut. Immerhin gab es genug Platz zum Tanzen. „Ich finde es super hier“, meinte denn auch eine Besucherin aus dem hohen Norden, die mit mehreren Seminar-Kollegen eher zufällig hereingeschneit war. Für die Besucher aus Hamburg und Bremervörde war der Weiberfasching im Central eindeutig das Highlight der Fortbildungswoche in Bayern. Der eigens organisierte Shuttlebus, der zwischen dem Central und dem Bergwerk rotierte, wurde ebenfalls eher wenig in Anspruch genommen.

Hübsche Gardemädels gab es auch zu bestaunen.

Ob es daran lag, dass die Gäste vor dem Bergwerk Schlange standen? Hier nahm die Security ihre Aufgabe sehr ernst. „Wir können immer nur eine begrenzte Zahl hereinlassen, damit es kein Chaos im Eingangsbereich gibt“, meinte ein Mitarbeiter. Es wurde genau kontrolliert, damit das Partyvergnügen drinnen reibungslos vonstatten gehen konnte. Auf zwei Areas wurde ausgelassen gefeiert. Während im Spix die Mädels zum Sound von DJ Joni unter sich blieben, waren im Bergwerk Männlein und Weiblein bunt gemischt und DJ Mike legte tanzbares á là „Griechensound“ auf. Natürlich durften auch die beliebten Garde-Tänze der umliegenden Faschingsgesellschaften nicht fehlen und sorgten zusätzlich für Stimmung im bestens gefüllten Saal.

Eine völlig neue Faschingslocation präsentierte Peter Schwarz. Er hatte im wahrsten Sinne des Wortes seine Zelte im ehemaligen Lück-Gebäude an der Ammergauer Straße aufgeschlagen. Und die Rechnung ging auf. „Die Bude ist voll“, meinte er zufrieden. Sowohl im Gebäude als auch im angebauten Zelt tummelten sich so dicht gedrängt die Faschingswütigen, dass die Schongauer Prinzengarde kaum Platz für ihren Showtanz hatte. Und das ohne viel Werbung. Für Stimmung sorgte bis in die frühen Morgenstunden DJ VanDer Flad. Die Bilanz: Von Weiberfaschings-Müdigkeit keine Spur in Peiting!

Ursula Fröhlich

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