Gemeinderat diskutiert

Breitband auch für die Weiler

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Peiting - In zwei Abschnitten möchte der Marktgemeinderat ganz Peiting mit schnellem Internet versorgen. Hierzu gehören auch die Ortsteile und Weiler. Und genau über diese hat das Gremium sich nun unterhalten.

Der Marktgemeinderat hat sich in der Vergangenheit dafür ausgesprochen, den gesamten Ortsbereich von Peiting breitbandtechnisch zu erschließen. Für die erste Phase haben Verwaltung und das beauftragte Ingenieur-Büro IK-T bereits alle Planungen abgeschlossen. Nun wird der Antrag auf Förderung von der Regierung von Oberbayern geprüft. Zeit also, über die übrigen Ortsteile und Weiler zu sprechen.

Berücksichtigt werden: Lamprecht, Höfle, Oedenhof, Kreut, Niederwies, Odi, Grub, Luttenbach, Langenried, Deutenried, Winterleiten, Aich, Eselsberg, Klaft, Sedlhof, Berg, Moosegg, Sperber, Sägmühle, Hofen, Leitersberg, Höfle, Rehpoint, Mößle, Rettenbach, Finsterau und Herzogsägmühle.

„Nachdem die Telekom zwischenzeitlich leider den erhofften Ausbau mit Eigenmitteln im Gewerbegebiet Bergwerk-/Schönriedlstraße abgelehnt hat, werden wir versuchen, dieses ebenfalls im zweiten Bauabschnitt mittels FTTB-Ausbau mit Glasfaser zu erschließen“, so Hauptamtsleiter Stefan Kort.

Zudem soll auch das Gewerbegebiet an der Klammspitzstraße, bzw. die unmittelbar südlich an die Langwandstraße angrenzende Gewerbefläche, ebenfalls mit einem Glasfaser-Anschluss versehen werden.

Verwaltung will Fördermittel von Bund und Freistaat

Da laut Stefan Kort die beiden Bereiche prinzipiell von der Telekom im Eigenausbau realisiert werden sollten, ist IK-T mit der Telekom in Kontakt getreten, um abzuklären, ob auch für diese beiden zusätzlichen Bereiche ein FTTB-Ausbau möglich ist. „Nach unserer Auffassung wäre das sinnvoll, da das Gewerbegebiet dann flächendeckend mit Glasfaser erschlossen wäre“, so der Hauptamtsleiter.

Für diese zweite Bauphase will der Markt Peiting Fördermittel des Bundes von 50 Prozent, sowie eine Kofinanzierung des Freistaates Bayern in Höhe von 20 Prozent in Anspruch nehmen. Die entstehende Deckungslücke des Netzbetreibers würde somit zu 70 Prozent bezuschusst. „Peiting hätte demnach rund 30 Prozent selbst zu tragen“, so Kort weiter.

Das Gremium beauftragte in der jüngsten Gemeinderatssitzung nun die Rathaus-Verwaltung, die erforderlichen Schritte zur Realisierung des zweiten Bauabschnittes in die Wege zu leiten.

Rubriklistenbild: © dpa

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