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Eingespieltes Team: Während die Birkländer Blaskapelle für die richtige musikalische Stimmung sorgte, kümmerte sich die übrige Peitinger Reisegruppe um das kulinarische Wohl der Gastgeber.

Zum Oktoberfest nach Calvi

Peiting bringt bayerisches Flair nach Italien

Es ist gelebte Tradition: Zum 22. Mal hat der Partnerschaftsverein Peiting-Calvi dell’Umbria e.V. ein zünftiges „Oktoberfest“ in der Partnerstadt der Marktgemeinde nahe von Rom organisiert.

Peiting – Wie schon in den vergangenen Jahren war das Oktoberfest auch heuer ein voller Erfolg. Das lag zum einen an der Birkländer Blaskapelle, die in bewährter Weise für bayerisches Flair unter südlichem Himmel sorgte. Zum anderen hatten die Gäste aus Peiting für das Festwochenende Ende August natürlich auch allerlei Schmankerl im Gepäck. Schließlich galt es pro Festabend 1500 Gäste mit Speis und Trank zu versorgen. Das bayerische Bier sowie Spezialitäten aus einer Peitinger Metzgerei, aber auch Kässpatzen, Brezen, Apfelkücherl und verschiedene italienische Spezialitäten kamen bei den Gastgebern gut an.

Stoßen auf ein gelungenes Fest an: (v. li.) Klement Sesar, Hanni Wörnzhofer, Max Bertl und Angelika Gruhn.

Neu war in diesem Jahr, dass erstmals der neue Vorsitzende des Partnerschaftsvereins, Max Bertl, die Organisation des Festes auf Peitinger Seite übernommen hatte. „Er hat die Feuertaufe glänzend bestanden“, lobt Altbürgermeister Klement Sesar, der sich als Ehrenbürger von Calvi die Reise in den Süden natürlich nicht hatte entgehen lassen. Auch die langjährigen ehrenamtlichen Mithelfer seien beeindruckt gewesen.

Die Kosten für den Bus hatte wie in den vergangenen Jahren die Gemeinde Peiting übernommen. Auch um ihre Unterkunft während der drei Tage mussten sich die Gäste aus Peiting nicht kümmern. Alle rund 50 Mitreisenden wohnten kostenlos bei Gastfamilien, die sie mit italienischer Gastfreundschaft umsorgten.

Während des Fests galten heuer erstmals verschärfte Sicherheitsregeln. Dazu zählten Kontrollen der Besucher am Eingang sowie das Verbot von Trinkgläsern aus Glas. Bei Abendtemperaturen um 35 Grad schmeckte aber das gut gekühlte bayerische Bier mit frischen Brezen auch aus Plastikbechern gut.

Peitings Bürgermeister Michael Asam betonte, dass diese seit 28 Jahren in beiden Gemeinden praktizierte bayerisch-italienische Freundschaftspflege „europäischen Geist im besten Sinne“ zeige. Die kommunalpolitische Bedeutung dieses europäischen Modells werde auch von dem Städtchen Calvi dell Umbria und vom Markt Peiting gewürdigt.

So durfte die langjährige Vorsitzende des Partnerschaftsvereins Peiting-Calvi dell’Umbria, Angelika Gruhn, vor einigen Jahren als besondere Auszeichnung beim calvesischen Stadtfest Sankt Pancratio, die im Prinzip nur städtischen Bürgerinnen vorbehaltene Funktion der „Dama“ übernehmen. Altbürgermeister Gaetano Trandafilo ist Träger der Peitinger Bürgermedaille und Peitings Altbürgermeister Klement Sesar wurde als Ehrenbürger von Calvi geehrt.

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