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Einsatz wegen Ruhestörung eskaliert - Polizei kann renitenten Peitinger nur mit Pfefferspray stoppen

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Von: Christoph Peters

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Wegen zu lauter Musik hat ein Peitinger Ärger mit der Polizei bekommen. Seine Anlage ist er nun los. © pixabay

Weil er zu laut Musik hörte, hatte ein 33-jähriger Peitinger in der Nacht auf Samstag gleich mehrmals Besuch von der Polizei. Als die Beamten schließlich die Musikanlage des uneinsichtigen Mannes beschlagnahmen, rastete dieser völlig aus.

Peiting - Es war am Freitag gegen 23.30 Uhr als die Beamten das erste Mal nach Peiting ausrückten, nachdem Beschwerden wegen Ruhestörung eingegangen waren. Doch der 33-jährige Verursacher der lauten Musikbeschallung in der Schongauer Straße ließ sich davon offenbar wenig beeindrucken.

Ebenso fruchtlos blieben die folgenden Besuche der Beamten, die schließlich um 1 Uhr zum letzten Mittel griffen. Sie stellten die Musikanlage des 33-Jährigen sicher. Dem schmeckte das freilich überhaupt nicht. Während die Beamten das Protokoll ausfüllten, zeigte er musikalisch, was er von seinem unliebsamen Besuch hielt. Den Beamten dröhnte laut Polizeibericht aus den Boxen ein Lied mit dem Refrain „ACAB“ entgegen - ein Akronym, das für den englischen Ausspruch „All cops are bastards“ steht. 

Peitinger droht Beamten

Gleichzeitig drohte der 33-Jährigen den Polizisten. Die Musikanlage bleibe oder er mache „die Beamten kaputt“, heißt es im Polizeibericht. Doch damit nicht genug: Weil es der Peitinger nicht bei der Drohung und wüsten Beschimpfungen beließ, sondern auch noch auf die Beamten losging, setzten diese Pfefferspray ein, um den Angreifer außer Gefacht zu setzen. 

Den renitenten Peitinger erwartet nun ein Strafverfahren.

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Bei einem Verkehrsunfall auf der Verbindungsstraße zwischen Peiting und der B 472 sind am Samstagabend drei Personen zum Teil schwer verletzt worden. Eine 18-jährige Peitingerin hatte beim Abbiegen einem anderen Auto die Vorfahrt genommen.

Die Peitinger Stockschützen zählen zu den Besten ihres Sports. Doch um den Spielbetrieb in der Marktgemeinde langfristig aufrecht erhalten zu können, fehlt es an einer eigenen Halle. Weil deren Bau nicht zu stemmen ist, haben sich die Verantwortlichen einen Plan B überlegt.

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