Freuten sich über die Eröffnung des neuen Müller-Markts: (v.l.) Alexandra Hirt (Müller-Bezirksleitung), FIM-Geschäftsführer Jan Lerke, Filialleiter Florian Kaiser, Bürgermeister Peter Ostenrieder und Marktbaumeister Fabian Kreitl.
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Freuten sich über die Eröffnung des neuen Müller-Markts: (v.l.) Alexandra Hirt (Müller-Bezirksleitung), FIM-Geschäftsführer Jan Lerke, Filialleiter Florian Kaiser, Bürgermeister Peter Ostenrieder und Marktbaumeister Fabian Kreitl.

Müller-Filiale eröffnet

Peiting hat endlich wieder einen Drogeriemarkt

  • Christoph Peters
    VonChristoph Peters
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Darauf haben die Peitinger lange gewartet: Knapp zehn Jahre nachdem die örtliche Schleckerfiliale schloss, gibt es in der Marktgemeinde endlich wieder einen Drogeriemarkt. Am Donnerstag eröffnete das Unternehmen Müller seine neue Filiale im früheren Netto-Kik-Gebäude an der Schongauer Straße.

Peiting - Was lange währt, wird endlich gut – kaum ein Sprichwort dürfte besser passen zur Eröffnung des neuen Drogeriemarkts in Peiting. Schließlich hatte es bereits 2015 erste Pläne für einen entsprechenden Neubau auf dem Areal gegeben, das damals nach dem Auszug von Netto und Kik brachlag. Sogar der Bauvoranfrage für ein kleines Fachmarktzentrum hatte der Gemeinderat bereits zugestimmt. Was folgte, war eine jahrelange Hängepartie.

Erst als die Bamberger Unternehmensgruppe FIM 2017 das Grundstück von einem englischen Investor erwarb, nahm das Projekt langsam wieder Fahrt auf. Doch die Verhandlungen mit den potenziellen Interessenten, zu denen zwischenzeitlich alle drei großen Drogerieketten zählten, zogen sich hin. Erst im März vergangenen Jahres war endlich der Mietvertrag mit Müller in trockenen Tüchern. Zu diesem Zeitpunkt stand schon fest, dass ein Abriss der alten Gebäude wegen zu hoher Kosten nicht mehr in Frage kam, sondern sie im Bestand ertüchtigt werden sollten. Auch die ursprüngliche Idee, neben einer Drogerie weitere Fachmärkte anzusiedeln, hatte sich erledigt, nachdem Müller für die komplette Fläche Interesse anmeldete.

Bürgermeister freut sich über den neuen „Magneten“

Für Bürgermeister Peter Ostenrieder ist das aber kein Verlust, wie er am Donnerstag bei der Eröffnung erklärte. Dadurch, dass die Müller-Filiale auf 1300 Quadratmeter Verkaufsfläche neben den üblichen Drogerieartikeln unter anderem auch eine große Spielwaren- und Schreibwaren-Abteilung biete, seien die Fachgeschäfte quasi integriert, sagte Ostenrieder, der sich über den neuen „Magneten“ für den Ort freute. „Es war immer die Forderung der Bürger, dass wieder ein Drogeriemarkt nach Peiting kommt. Insofern bin ich sehr froh, jetzt bei der Eröffnung dabei sein zu dürfen.“

Froh war auch FIM-Geschäftsführer Jan Lerke. Zwar habe der Umbau des Bestandsgebäudes für die ein oder andere Überraschung gesorgt. Unter anderem musste man den Teil des ehemaligen Kiks abbrechen und neu aufbauen, um das Dach auf gleiche Höhe mit dem vorderen Gebäude zu bringen. Im Große und Ganzen seien die Arbeiten aber ohne Komplikationen über die Bühne gegangen, freute sich Lerke.

Überfahrtmöglichkeit zum Rewe-Parkplatz fehlt noch

Zufrieden über den geglückten Start zeigte sich am Donnerstag auch Filialleiter Florian Kaiser, der mit seinen Mitarbeitern aus der mittlerweile geschlossenen Müller-Filiale in Weilheim nach Peiting gewechselt ist. Schon gleich in der Früh war der Parkplatz voll besetzt, und zahlreiche Kunden strömten in den neuen Laden.

Apropos Parkplatz: Noch fehlt eine direkte Überfahrtmöglichkeit zum benachbarten Rewe-Netto-Gelände, die die Gemeinde gefordert hatte. „Sie wird aber noch kommen“, versicherte Lerke.

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