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Mit Pflastersteinen warf der Randalierer Fensterscheiben der Asylunterkunft ein. 

Er randalierte, trat und spuckte

Peitinger (27) wirft Fenster von Asyl-Unterkunft mit Steinen ein - und geht dann auf Polizei los

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Völlig ausgerastet ist ein Peitinger (27) in der Nacht auf Dienstag. Seine Aggression richtete sich erst gegen eine Asylbewerberunterkunft und dann gegen Polizisten. Ein Beamter wurde verletzt.

Herzogsägmühle - Um 0.20 Uhr tauchte der 27-Jährige vor der Containeranlage in der Von-Kahl-Straße auf. In der Unterkunft des Landkreises wohnen laut des zuständigen Fachbereichsleiters Andreas Kurz aktuell 28 Asylbewerber. Die Anlage ist damit voll belegt. Zur Tatzeit seien nach ersten Recherchen zwischen 14 und 16 Personen anwesend gewesen, sagte Kurz auf Nachfrage der Heimatzeitung. 

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Diese mussten miterleben, wie der Peitinger, bei dem es sich laut Fachbereichsleiter um einen Bewohner des Diakoniedorfs handelt, völlig ausrastete. Er warf mit Pflastersteinen mehrere Fensterscheiben ein, beschädigte einen Briefkasten und eine Kinderrutsche. Damit nicht genug: Als ihn ein 34-jähriger Mitbewohner zu bremsen versuchte, kam es zu einer Schlägerei zwischen den beiden Männern. 

Wie die Polizei mitteilte, sei der 27-Jährige zum Tatzeitpunkt stark betrunken gewesen. Sein aggressives Verhalten endete auch nicht, als die herbeigerufene Streife erschien. Als ihn die Beamten in Gewahrsam nehmen wollten, wehrte sich der Peitinger, trat nach den Polizisten und spuckte ihnen ins Gesicht. Bei dem Handgemenge sei einer der Beamten so am Arm verletzt worden, dass er sich in ärztliche Behandlung begeben musste, sagte Schongaus Polizeichef Herbert Kieweg. Schließlich gelang es den Beamten, den 27-Jährigen trotz allen Widerstands zu fesseln und zum Ausnüchtern aufs Revier zu bringen. 

Mittlerweile sei der Mann wieder auf freiem Fuß, erklärte Kieweg am Dienstagnachmittag. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung, Sachbeschädigung und Beleidigung. Warum der Peitinger so ausrastete und ausgerechnet die Asylbewerberunterkunft attackierte, ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen. Sowohl Kieweg als auch Kurz schließen einen fremdenfeindlichen Hintergrund angesichts der Vorgeschichte des 27-Jährigen und seines alkoholisierten Zustands so gut wie aus. „Wir ermitteln aber natürlich in alle Richtungen.“

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