+
@peiting.de: Wer die Facebook-Seite liked, bekommt aktuelle Infos zum Ort. 

Soziale Netzwerke in Peiting

Mit Facebook mehr Bürger erreichen

  • schließen

Peiting – Stellenausschreibung, aktuelle Infos und Loipenplan. All das und vieles mehr soll der Facebook-User unter @peiting.de ab sofort finden. Die Seite gibt es zwar schon länger, doch jetzt steigt der Markt voll ein. Ziel: Junge Leute ansprechen und noch mehr informieren.

Nach dem aufgehübschten Internet-Auftritt ist jetzt auch Facebook dran. Die Gemeinde möchte in dem sozialen Netzwerk aktiv sein und die Peitinger mit den neuesten Informationen versorgen. Angelegt wurde @peiting.de bereits im September 2016. Danach ist erstmal nicht viel passiert. Im November dann die Ankündigung: „Liebe Facebook-Nutzer, bald werden wir beginnen, hier Informationen aus dem Peitinger Rathaus zu veröffentlichen. Den ,offiziellen Startschuss‘ werden wir in den örtlichen Medien noch bekanntgeben. Wir würden uns freuen, wenn Ihr das zusätzliche Informationsangebot zahlreich nutzen würdet.“

Auch mit Kritik wollen sich die Peitinger auseinandersetzen

Und nun ist es soweit. Das verkündete Hauptamtsleiter Stefan Kort in der jüngsten Sitzung des Marktgemeinderates. Es ist zwar ein „zweischneidiges Schwert“, trotzdem wolle man sich dem Medium nicht weiter verschließen, so Kort. Damit spielt er darauf an, dass sich der Markt dann auch auf Facebook möglicher Kritik der Bürger stellen müsse. In Zeiten von Cybermobbing und Hasskommentaren sind die Peitinger eben ein bisserl vorsichtig. Den „Gefahren, sich mit negativen beziehungsweise kritischen Kommentaren auseinandersetzen zu müssen“ wie es Kort nannte, sei man sich durchaus bewusst. Jedoch habe man beispielsweise aus dem Bürgerentscheid zum Ausbau der Bahnhofstraße gelernt, dass Facebook als Info-Portal nicht länger unterschätzt werden kann. So haben sich sowohl Baumfäll-Gegner als auch Befürworter geäußert und debattiert(wir berichteten). In jedem Fall erreiche man mehr Präsenz. „Der Bürger wünscht sich heutzutage, dass die Neuigkeiten zu ihm kommen.“ Außerdem hätte man die Möglichkeit, in direktem Kontakt mit dem Bürger zu treten. Auf kursierende Falschmeldungen zu reagieren oder in Diskussion zu treten.

Damit alles in geregelten Bahnen verläuft, hat die Verwaltung eine sogenannte Netiquette erstellt, in der geregelt ist, wie der Dialog funktionieren soll. „Wir behalten uns vor, rechtswidrige oder unpassende Beiträge zu löschen“, sagte Kort.

Twitter, Instagram oder Whatsapp?

Ob auch andere Medien wie Twitter, Instagram oder Whatsapp angedacht sind, wollte Thomas Elste (Grüne) wissen. Vor allem Twitter wolle man sich nicht verschließen, so Kort. Die Plattform eigne sich hervorragend, um zum Beispiel einen Katastrophenfall schnell zu verbreiten.

„Jetzt wollen wir aber zunächst schauen, was mit Facebook auf uns zukommen. Einfach abwarten, wie es läuft“, so Kort weiter. Vier Angestellte haben die Betreuung des gemeindlichen Auftritts übernommen. Bislang hat die Tourist-Information schon einige Meldungen erstellt, aber auch Kort hat schon den ein oder anderen Post abgesetzt. „Das Thema Facebook wird für alle Seiten ein spannendes Thema“, so der Hauptamtsleiter abschließend.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Leser sorgt sich um Kühe - Dürfen sie auch im Winter auf die Weide?
Ist es Tierquälerei, wenn Kühe den Winter auf der Weide verbringen? Leser haben sich über diese Haltung beschwert, doch die Amtstierärztin warnt vor einem pauschalen …
Leser sorgt sich um Kühe - Dürfen sie auch im Winter auf die Weide?
Berg-Unglück in Tirol: Frau (29) verliert Partner - für ihn teilt sie bewegendes Video
Für Maria Z. ist nichts mehr, wie es war, seit ihr Partner Christian (25) bei einem Bergunglück in Tirol starb. Für ihn machte sie ein emotionales Video.
Berg-Unglück in Tirol: Frau (29) verliert Partner - für ihn teilt sie bewegendes Video
Eine junge Kapelle kommt in die Jahre
Es sei eine junge Truppe, so Schwabsoiens Bürgermeister Siegfried Neumann, mit Blick auf die Musikkapelle Sachsenried. Demgegenüber steht aber das Jubiläum, das der …
Eine junge Kapelle kommt in die Jahre
ÖDP will in Peiting bei den Kommunalwahlen antreten - es gibt noch eine Hürde
Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) ist im Landkreis auf dem Vormarsch. Der neu gegründete ÖDP-Ortsverein in Peiting ist der dritte im Landkreis. Jetzt heißt es, …
ÖDP will in Peiting bei den Kommunalwahlen antreten - es gibt noch eine Hürde

Kommentare