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Die alte Peitinger Drehleiter war auch schon in Schongau im Einsatz, als die Schongauer zur Inspektion war.

Marktgemeinderat Peiting

Neue Drehleiter für die Feuerwehr

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Peiting – Peiting braucht eine neue Drehleiter. Eigentlich war geplant, sich zusammen mit der Gemeinde Peißenberg so ein Fahrzeug anzuschaffen, dieses Vorhaben steht jetzt aber auf der Kippe. Und damit ein Teil der staatlichen Förderung.

Eine enorme Vorarbeit hat die Peitinger Freiwillige Feuerwehr geleistet, was die Beschaffung einer neuen Drehleiter angeht. Das schickte Bürgermeister Michael Asam in der jüngsten Sitzung voraus. Der Gemeinderat war sogar zu einer Besichtigung von zwei Modellen eingeladen. Zwar hat laut Asam mur eines funktioniert, die Räte konnten sich aber trotzdem ein Bild machen. Wichtig, denn so eine Drehleiter ist nicht gerade billig. 730 000 Euro muss die Gemeinde berappen. Dies soll über zwei Haushaltsjahre passieren. In 2017 wird der Fahrzeugunterbau für 110.000 Euro angeschafft, im Folgejahr folgt der eigentliche Aufbau mit 620.000 Euro. Aufgrund des hohen Betrages muss die Anschaffung europaweit ausgeschrieben werden. Das übernimmt das Weilheimer Büro Konrad Bischel.

Eigentlich käme bei der Anschaffung auch der Markt Peißenberg ins Spiel. Denn mit dem wollte Peiting eine gemeinsame Drehleiter anschaffen. Wirtschaftlich gesehen eine gute Idee. Denn die Ausschreibung im Alleingang würde der Gemeinde 5200 Euro kosten, wenn sich die Kommunen zusammentun, wären es nur noch 3800 Euro für jeden. Auch gäbe es zusätzlich zum staatlichen Zuschuss von 225.000 Euro nochmal zehn Prozent davon obendrauf, sollten Peiting und Peißenberg zusammenarbeiten.

Doch die gemeinsame Sache steht auf der Kippe

 In einem Gespräch mit der Bürgermeisterin Manuela Vanni sei deutlich geworden, „dass die Vorstellungen doch etwa auseinandergehen“, so Asam. Nun würden noch einmal Gespräche geführt, ob man sich auf ein gemeinsames Fahrzeug einigen kann.

Sicher ist zumindest die Förderung durch den Landkreis. „Die Fahrzeuge sind zu 25 Prozent außerhalb des Ortes im Einsatz“, so Marktkämmerer Christian Hollrieder. Darum habe Landrätin Andrea Jochner-Weiß einem Zuschuss zugestimmt. Maximal 60.000 Euro kann sich die Gemeinde sichern.

Verständnis für das Zögern der Peißenberger hatte CSU-Rat Michael Deibler: „Jede Feuerwehr muss sich entscheiden, welche Drehleiter die Beste für sie ist.“

Übrigens: Falls das alte Feuerwehr-Fahrzeug der Peitinger in zwei Jahren noch funktionieren sollte, soll es verkauft werden. Rund 20.000 Euro könnte man laut dem Kommandanten Klaus Straub dafür noch bekommen.

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