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Schafft die Gemeinde Peiting bald neues Bauland für Betriebe?

Verhandlungen laufen 

Neues Bauland für Peitinger Betriebe? Bürgermeister bestätigt große Pläne 

  • Christoph Peters
    vonChristoph Peters
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Weist die Gemeinde Peiting schon bald neue Gewerbeflächen aus? So zumindest lauten Gerüchte, die derzeit im Ort die Runde machen. Tatsächlich bestätigt Bürgermeister Peter Ostenrieder (CSU) auf Nachfrage entsprechende Pläne. Es geht um Grundstücke mit einer Gesamtgröße von rund 25.000 Quadratmetern.

Peiting – Zu viel will Peter Ostenrieder noch nicht verraten, schließlich sind die Geschäfte mit den Eigentümern der potenziellen Gewerbeflächen noch nicht notariell besiegelt. Doch die Verhandlungen seien weit gediehen, bestätigt der Bürgermeister auf Nachfrage der Heimatzeitung, was derzeit in der Marktgemeinde bereits die Runde macht.

Rund 25.000 Quadratmeter beträgt laut dem Rathauschef die Fläche der Grundstücke in Summe, die die Gemeinde erwerben will, um darauf neuen Gewerbegrund auszuweisen. Zum Vergleich: Damit ist sie nur wenig kleiner als das Grundstück am Zeißlerweg, das der Markt unlängst an den V-Markt-Betreiber verkauft hat. Dessen Pläne, dort auf rund 28.000 Quadratmetern einen neuen Baumarkt zu errichten, stoßen im Ort bekanntlich seit Monaten auf Widerstand. Zuletzt lehnte der Gemeinderat einentsprechendes Bürgerbegehren aus formalen Fehlern ab. Ein zweites soll demnächst auf den Weg gebracht werden.

Die neue Entwicklung in Sachen Gewerbegrund könnte den Baumarkt-Gegnern allerdings nun weiter Wind aus den Segeln nehmen. Schließlich kritisieren sie das Vorhaben unter anderem auch deswegen, weil bei dem Verkauf der gesamten Fläche an eine externe Firma die Erweiterungsabsichten heimischer Betriebe nicht berücksichtigt worden seien.

Klare Botschaft des Bürgermeisters

Diese Firmen könnten nun freilich auf den neuen Gewerbeflächen zum Zug kommen, sollten sich diese tatsächlich zeitnah realisieren lassen. Man sei bereits in Gesprächen mit örtlichen Unternehmen, die Interesse an einem Gewerbegrundstück bekundet haben, sagt Ostenrieder. „Wir sammeln gerade den Bedarf.“ Neben Betrieben, die schon länger auf der Liste stünden, gebe es auch etliche Neuinteressenten, verrät der Rathauschef. Die Botschaft, die Ostenrieder damit vermitteln möchte, ist klar: „In Peiting geht’s auch für kleinere Betriebe weiter.“

Wo die Flächen liegen, über deren Kauf die Gemeinde gerade mit den Eigentümern verhandelt, will der Bürgermeister zu diesem Zeitpunkt noch nicht verraten. Darüber könne er erst informieren, wenn die Notarverträge auch sicher unter Dach und Fach seien. Möglicherweise sei dies noch im Juli der Fall, stellt der Rathauschef in Aussicht.

Baurecht schon im kommenden Jahr?

Dann könnte es ganz schnell gehen. Ziel sei es, über den Winter die nötigen Bauleitverfahren auf den Weg zu bringen, kündigt Ostenrieder an. Klappt das, könnten im besten Fall schon im kommenden Jahr die Bagger anrollen.

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Es ist die erste „Lange Badenacht“ im Peitinger Wellenfreibad in dieser Saison, die am Freitag, 3. Juli, über die Bühne geht. Sollte das Wetter gut sein, könnte zum ersten Mal das frisch installierte Zählgerät am Bad-Eingang bei derzeit 1400 erlaubten Besuchern die Bremse reinhauen.

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