Schlager-Star Werner Böhm alias Gottlieb Wendehals ist tot: Vermutung zur Todesursache

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Sagt nach 36 Jahren Servus: Monika Ludwig.

Nach der Kommunalwahl

Nicht mehr im Peitinger Gemeinderat: Die Mutti des Ferienprogramms sagt Servus

Nach 36 Jahren ist jetzt Schluss: SPD-Gemeinderätin Monika Ludwig verabschiedet sich in die wohlverdiente „Gemeinderats-Rente“. Eine Bilanz.

Peiting „Es war immer ein gutes Miteinander und eine gute Kultur im Gemeinderat“, betont Monika Ludwig, die selbst mit 26 Jahren 1984 zum ersten Mal in das Gremium gewählt wurde. Damals war sie in der Jugendarbeit aktiv. „Fritz Schlesinger hat mich angesprochen und gefragt, ob er mich auf die Liste setzen kann“, erinnert sich Monika Ludwig.

Mit dem Gedanken „du kommst doch eh nicht rein“, ließ sie sich auf einen hinteren Listenplatz setzen. Die Riesenüberraschung kam dann am Wahltag gegen Mitternacht: Monika Ludwig war zur Gemeinderätin gewählt worden. „Damals musste ich erst einmal meinen Partner Sigi davon überzeugen, dass ich das jetzt machen will“, lacht sie rückblickend.

So kam Monika Ludwig zur Politik

Mit einem Vater der Betriebsrat war, war sie es von zu Hause gewohnt, politische Themen zu diskutieren. Spannend war es für sie natürlich auch, mit älteren Kollegen zum Wohle der Gemeinde zusammenzuarbeiten. Die einzige Frau war sie schon damals nicht. Rosemarie Moser, Pankratia Holl und Ursula Schneider hießen ihre weiblichen Gemeinderats-Kolleginnen.

Monika Ludwig wurde 1984 bereits Jugendreferentin in Ämterteilung mit der CSU. Ab 1993 rief sie in dieser Funktion und als Bindeglied zwischen dem Juze und dem Gemeinderat auch das Peitinger Ferienprogramm ins Leben, das sie 20 Jahre lang persönlich begleitete. „Wir wollten den Kindern, deren Eltern sich keinen Urlaub leisten konnten, eine Alternative bieten“, sagt Monika Ludwig. Dass das so ein Erfolg werden würde, hätte sie sich damals nicht träumen lassen.

Dafür hat sich Monika Ludwig im Peitinger Marktgemeinderat eingesetzt

Aber auch für einen Grillplatz, Kinderkino und andere soziale oder kulturelle Themen hat sie sich eingesetzt. Kindergärten und Kinderhorte wurden gebaut, eine Hausaufgabenhilfe etabliert.

„Es gibt immer etwas zu tun und zu bewegen“, findet Monika Ludwig. Gerade im Hinblick auf Kinder und die Lebensqualität für junge Familien am Ort. Gut findet sie es, dass sich dieses Jahr sehr viele Frauen aufstellen ließen. „Frauen stellen die Hälfte der Weltbevölkerung. Deshalb wäre es wichtig, dass dieser Anteil sich auch im Gemeinderat widerspiegelt. „Frauen verändern die politische Kultur“, so Monika Ludwig, die selbst mit ihrem Rückzug Platz für neue Ideen schaffen wollte.

Immerhin fünf Frauen sitzen künftig im Peitinger Gemeinderat. Und werden mit den männlichen Kollegen hoffentlich genauso gut zurechtkommen, wie sie selbst.

VON URSULA FRÖHLICH

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