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Wolken und Starkregen erschwerten die Rettung des Wanderers in den Ammergauer Alpen.

Bergunfall in den Ammergauer Alpen

Wanderer bei Klammspitze abgerutscht

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Alptraum in den Ammergauer Alpen: Bei einem Sturz Nähe der Klammspitze hat sich ein Wanderer die Schulter ausgekugelt. Wegen dichter Wolken und starkem Regen hatten die Helfer ihre Mühe, den Einsatzort überhaupt zu finden. Und auch die Rettung gestaltete sich schwierig. 

Peiting-Steingaden - Eine vierköpfige Wandergruppe aus Franken war am Sonntag von der Kenzenhütte (Ammergauer Alpen) in Richtung Klammspitze unterwegs. „Oberhalb der Hirschwanghütte querte die Gruppe einen schmalen Pfad, der auf Grund des Regens sehr schmierig war. Dabei stürzte ein Mann aus der Gruppe und zog sich eine Schulterluxation zu“, so Robert Zimmermann von der Bergwacht. Die alarmierte Bergwacht Steingaden forderte einen Rettungshubschrauber an. Am Wankerfleck wurde ein Bergretter aufgenommen, um bei den dichten Wolken den Weg zum Einsatzort zu finden. 

Der Patient hatte in der Hirschwanghütte Unterschlupf gefunden und so konnte der Notarzt mit dem Luft- und Bergretter in der Nähe abgesetzt werden. Starker Regen zwang den Piloten den Hubschrauber Richtung Linderhof zu steuern. „Somit verschärfte sich die Situation, da nicht gewährleistet war, ob der Verunglückte per Hubschrauber ins Krankenhaus transportiert werden kann“, berichtet Zimmermann. 

Parallel organisierte der Einsatzleiter einen Nachschub, um eventuell den Patienten schnellst möglich mit der Gebirgstrage ins Tal zu befördern. „Zum Glück brach die Wolkendecke auf und die Besatzung aus Reutte konnte in diesem kurzen Zeitfenster den Verletzten und die Mitglieder des Hubschraubers aufnehmen und ihn ins Krankenhaus nach Füssen fliegen.“

Die drei Wanderfreunde des Gestürzten wurden anschließend von den Steingadenern Bergrettern zur Kenzenhütte begleitet.

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