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Dicht umlagert war der Nikolaus beim Weihnachtsmarkt in Herzogsägmühle

Peiting und Herzogsägmühle

Weihnachtliches im Doppelpack

Am vergangenen Wochenende haben die Weihnachtsmärkte in Peiting und Herzogsägmühle die Adventszeit eingeläutet. Während in Herzogsägmühle Tausende dem weihnachtlichen Konsumbedürfnis frönten, konnte man am Hauptplatz in Peiting entspannt genießen.

Peiting/Herzogsägmühle – Kontrastprogramm unten im Ort und oben auf dem Berg: Während das Diakoniedorf Herzogsägmühle angesichts der Besuchermassen fast aus allen Nähten platzte, war auf dem Peitinger Hauptplatz nur am späteren Samstagnachmittag, als der Nikolaus erwartet wurde, kaum noch ein Platz zu bekommen. Wer auf der Suche nach originellen, handgemachten Weihnachtsgeschenken, Weihnachtsschmuck, Wohnaccessoires, Geschirr, Taschen, Schmuck oder Spielzeug ist, kommt am alljährlichen Herzogsägmühler Weihnachtsmarkt kaum vorbei.

Kunstvolles und Praktisches

Dort bieten die Werkstätten Kunstvolles und Praktisches, Dekoratives und Nützliches in riesiger Auswahl an. Vom Mühlenmarkt quer über den Dorfplatz zur Deckerhalle, hinein in die Wühlkiste und die Gärtnerei, bis hin zum Rainer-Endisch-Saal, zog sich die Weihnachtsmeile, bei der man nicht nur shoppen, sondern auch schlemmen konnte. Kutschfahrten, kleine Konzerte von Musik im Pfaffenwinkel, den Peitinger Alphornbläsern oder der Gruppe „Playin Tacheles“ sowie Entertainment wie ein riesiger Adventskalender, rundeten das Programm ab.

„Sind mit dem Verkauf zufrieden“

„Wir sind sehr mit dem Verkauf zufrieden“, freuten sich Birgit Schulz, Andrea Ferstl, Silvia Garber und Barbara Forster, die am Sonntagnachmittag an ihrem Stand zugunsten der Flüchtlingshilfe in der Deckerhalle schon fast ausverkauft waren. Auch Uschi Ritter, die am Stand des Weltladens ehrenamtlichen Dienst schob, bestätigte: „Die letzten Tage sind super gewesen“. Wer das Auto lieber zu Hause stehen lassen wollte, konnte die diakonische Einrichtung per Sonderbus, der zwischen Peiting, Schongau und Herzogsägmühle pendelte, erreichen.

In Peiting ging es etwas ruhiger zu

Zeitweise ruhig ging es am Wochenende auf dem Weihnachtsmarkt in Peiting zu.

Auf dem Peitinger Weihnachtsmarkt auf dem Hauptplatz, wo Glühweihnduft auf Bratwurstluft traf, ging es dagegen ruhiger zu. Der Freitag litt laut Monika Ludwig, die am Stand des Ferienprogramm-Teams Waffeln, Punsch und Glühwein verkaufte, etwas unter dem Regenwetter. Es war kalt und ungemütlich, was am Abend wenigstens den Verkauf der wärmenden Getränke ankurbelte.

Kränze gab es bei der Frauenunion

Wer noch auf der Suche nach Adventskränzen und Weihnachtsschmuck war, konnte am Stand der Frauenunion oder beim Kindergarten Birkland fündig werden, wo fleißige Hände wieder viel Kreatives gezaubert hatten. Den beliebten Kalender der Nepalhilfe hatte Herbert Zimmert ebenso im Angebot wie allerlei Kleinigkeiten, die sich gut verschenken lassen.

Und natürlich durfte auch die beliebte Bratwurst, die am Stand der Feuerwehr in Halbmeter-Stücken angeboten wurde, nicht fehlen. Geschätzt einen Kilometer davon wurde laut Kommandant Klaus Straub unters Volk gebracht.

Ursula Fröhlich


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