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Sorgten bei der Premiere im vergangenen Jahr für Begeisterung: Die 1. Peitinger Brettspieltage in der Schloßberghalle.

Nach Premieren-Erfolg

Peitinger Brettspieltage gehen in die zweite Runde

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Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr mit über 500 Teilnehmern gehen die Peitinger Brettspieltage am 9. und 10. März in die zweite Runde. Nicht nur bei der Zahl der Spiele, die nach Herzenslust ausprobiert werden können, setzen die Veranstalter eins drauf. Auch ein Wunsch vieler Besucher wurde umgesetzt.

Peiting – Nicht immer verlaufen Premieren nach Wunsch. Wenn Besucher fehlen, ist das erste Mal oft gleichzeitig auch das letzte. Dieses Schicksal bleibt den Peitinger Brettspieltagen erspart. „Wir hatten so viele positive Rückmeldungen, dass eigentlich gleich klar war, dass wir sie nächstes Jahr wieder machen“, sagt Sonja Merkle vom Peitinger Jugendzentrum. Sie hatte die Idee für das Format, welches vor einem Jahr die Peitinger in Scharen in die Schloßberghalle strömen ließ. Wer zuvor zweifelte, dass sich die Jugend von heute abseits von Handy und Internet für schnöde Brettspiele begeistern lasse, sah sich schnell eines besseren belehrt. Vom Kindergartenkind bis zum ausgebufften Strategieprofi: Rund 500 Besucher probierten sich durch knapp 200 Spiele, die das Juze-Team für das Wochenende aus dem eigenen Fundus und dank Kooperationen mit Spieleherstellern zusammengestellt hatte.

Für die zweite Auflage des Familien-Events am 9. und 10. März haben die Veranstalter das Angebot noch einmal deutlich ausgeweitet. „Wir werden diesmal rund 300 Brett- und Kartenspiele für alle Altersklassen da haben“, sagt Merkle. Zum einen stammen diese aus dem eigenen Bestand des Jugendzentrums, der im vergangenen Jahr durch Neuanschaffungen aufgestockt wurde. Zum anderen habe man wieder viele Spieleverlage im Boot, die ihre Produkte für die Veranstaltung zur Verfügung stellen, freut sich die Organisatorin. Darunter sind auch Spiele, die die analoge und digitale Welt verknüpfen. Fragen und Antworten stehen beispielsweise nicht mehr auf Kärtchen, sondern werden über eine App abgerufen. Es mache also Sinn, das Handy mitzunehmen, sagt Merkle.

Die große Anzahl an Spielen stellt die Organisatoren allerdings vor eine Herausforderung. Eigentlich wollte man im Vorfeld alle Spiele ausprobieren, um den Besuchern bei Fragen mit Rat und Tat zur Seite stehen zu können. Aber obwohl mittlerweile 22 Freiwillige zum Erklär-Team gehören und man seit Wochen sich zu Spieleabenden treffe, „haben wir noch nicht alle geschafft“.

Gelungen ist den Organisatoren dagegen die Umsetzung eines Wunsches, den viele Spieler beim letzten Mal geäußert hatten. „Wir haben einen Spielehändler gewinnen können, bei dem man vor Ort gleich Spiele kaufen kann“, freut sich Merkle. Und auch an den Öffnungszeiten hat das Team nach den Erfahrungen des vergangenen Jahres geschraubt. Statt um 19 Uhr ist nun am Samstag erst um 21 Uhr Schluss, am Sonntag kann abends bis 20 Uhr gespielt werden. An beiden Tagen fällt der Startschuss um 14 Uhr. Der Eintritt beträgt wieder einen Euro.

Auch heuer wartet auf die Spieler eine besondere Herausforderung: Am Sonntag können sich Vierer-Teams beim Captain Sonar-Turnier im Schiffeversenken messen. „Das kann man schnell lernen und macht riesig Spaß“, weiß Merkle aus eigener Erfahrung. Natürlich gibt es für die Sieger auch etwas zu gewinnen, gleiches gilt für die Teilnehmer an der Tombola. Das große Spiele-Wochenende, es kann kommen.

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