Schulbus kracht in Hauswand - Mindestens 20 Verletzte

Schulbus kracht in Hauswand - Mindestens 20 Verletzte

Peiting

Peitinger Büchereicafé: Das sind die Gründe für die Schließung

Einen Kaffee trinken, ein Stück Kuchen essen und sich über die neu erschienen Bücher austauschen: Mit diesem Angebot hat das Café der Gemeinde- und Pfarrbücherei Peiting in den vergangenen Jahren ein festes Stammpublikum gewonnen.

Peiting – Doch das muss jetzt stark sein, denn die beliebte Einrichtung bleibt voraussichtlich für Monate geschlossen.

Eingeführt wurde das Café im Nebenraum der Bibliothek vor drei Jahren. „Wir wollten eine kleine Begegnungsstätte schaffen, wo sich Leute einfach zum zwanglosen Austausch treffen können“, blickt Sabine Sänger zurück. Mit Erfolg: Die Einrichtung, die normalerweise jeden ersten Mittwochnachmittag für zwei Stunden ihre Tore öffnet, ist gut besucht. „Ein harter Kern von sieben bis acht Leuten ist eigentlich immer da“, sagt Sänger.

Sabine Sänger:  Da sie aus familiären Gründen kürzer treten muss, kann sie das Bücherei-Café nicht mehr weiterführen.

Die 58-Jährige ist die treibende Kraft hinter dem Projekt. Es ist sozusagen ihr Baby, das sie ehrenamtlich zusätzlich zu ihrer normalen Bücherei-Tätigkeit betreut.

Doch damit ist man auch schon beim Kern des Problems, das jetzt zur Schließung geführt hat. Weil Sabine Sänger aus familiären Gründen kürzer treten muss, könne sie das Café vorerst nicht mehr weiterführen, erklärt sie im Gespräch mit der Heimatzeitung. Es tue ihr leid für die regelmäßigen Besucher, „aber die verstehen das natürlich“.

Auch an eine Vertretung habe man schon gedacht, sagt Sabine Sänger. „Aber unsere Ehrenamtlichen sind schon so stark eingespannt im alltäglichen Büchereibetrieb, da kann man nicht verlangen, dass sie das auch noch zusätzlich übernehmen.“

Jetzt hofft die 58-Jährige, dass die Schließung des Bücherei-Cafés nur eine vorübergehende ist. „Ich möchte es gerne wieder anbieten, wenn sich meine familiäre Situation entspannt. Das ist hoffentlich in einigen Monaten der Fall.“ Zumal Sabine Sänger noch einige Ideen hat, wie sich das beliebte Angebot in der Bücherei ausbauen ließe. So schweben ihr besondere Veranstaltungen wie beispielsweise Lesungen vor. 

Christoph Peters

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Schulleiter im Schongauer Land wollen Handyverbot beibehalten
An bayerischen Schulen müssen Handys, sofern sie nicht zu Unterrichtszwecken verwendet werden, ausgeschaltet bleiben. Die Regelung wackelt aber. Landesschülerrat, …
Schulleiter im Schongauer Land wollen Handyverbot beibehalten
Schongauer Stadtrat: Nichtöffentlich bleibt nichtöffentlich
Die öffentlichen Tagesordnungen von Sitzungen werden veröffentlicht, teilweise auch in den Schongauer Nachrichten. Es gibt sogar Städte wie München und auch Penzberg, …
Schongauer Stadtrat: Nichtöffentlich bleibt nichtöffentlich
Braunegger: „Ich freue mich über mein Ergebnis“
Zur Denklinger Wahlnachlese gehört eine nette Begebenheit aus Epfach: Dort war Andreas Braunegger (50), der am Sonntag zum Bürgermeister gewählt worden ist, am Samstag …
Braunegger: „Ich freue mich über mein Ergebnis“
Erna und Leo Steiner: Ihre Liebe auf den ersten Blick hält schon seit 60 Jahren
Erna und Leo Steiner aus Prem haben das geschafft, was nur wenige Ehepaare erleben dürfen: Sie feierten gemeinsam und bei bester Gesundheit ihr Diamantenes …
Erna und Leo Steiner: Ihre Liebe auf den ersten Blick hält schon seit 60 Jahren

Kommentare