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Peitinger Ferienprogramm 2022: Von der Hüttenübernachtung bis zum Alpaka-Picknick

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Von: Christoph Peters

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Das Peitinger Ferienprogramm-Team ist bereit: (vo.v.l.) Sabine Dietl, Magdalena Söll und Teresa Karbach; (hi.v.l.) Praktikantin Bianca Schneider, Leiterin Sonja Zila, Stefanie Strauss und Praktikantin Melanie Zandt. Anmeldetag am 16. Juli
Das Peitinger Ferienprogramm-Team ist bereit: (vo.v.l.) Sabine Dietl, Magdalena Söll und Teresa Karbach; (hi.v.l.) Praktikantin Bianca Schneider, Leiterin Sonja Zila, Stefanie Strauss und Praktikantin Melanie Zandt. Anmeldetag am 16. Juli © Ferienprogramm

„Don’t worry, be happy“: So lautet das Motto des diesjährigen Ferienprogramms in Peiting. Nach zwei pandemiebedingt schwierigen Jahren ist die Vorfreude groß, das Angebot umfangreich wie nie. Neben vielen Klassikern findet sich darunter auch so manche Premiere.

Peiting – Seit 28 Jahren gibt es das Peitinger Ferienprogramm mittlerweile. Längst ist es dank des unermüdlichen Einsatzes der ehrenamtlichen Organisatoren zu einer festen Institution während der Sommerferien geworden. Wie stark es verankert ist, zeigte sich in den vergangenen beiden Jahren, als nicht einmal die Corona-Pandemie das Ferienprogramm ins Wanken bringen konnte. „Wir waren eine der wenigen Gemeinden, dies trotz der Umstände durchgezogen haben“, sagt Leiterin Sonja Zila nicht ohne Stolz. Freilich, auch in Peiting musste man Abstriche machen, manch Verein sagte seine Teilnahme wegen der unsicheren Lage ab.

Heuer sieht die Sache ganz anders aus. Beim Organisationsteam trudelte Zusage über Zusage ein, am Ende waren 66 Angebote beisammen, so viele wie noch nie – sehr zur Freude Zilas. „Man merkt, dass alle total motiviert sind, das ist richtig super.“

Neben Klassikern wie der Schokoladenwerkstatt, die wegen der hohen Nachfrage in den vergangenen Jahren gleich mit vier Terminen aufwartet, dem Besuch bei der Feuerwehr oder dem Bogenschießen in Herzogsägmühle, können sich die Peitinger Kinder auf viele neue Angebote freuen. So ist zum ersten Mal der Skiclub Peiting dabei, der neben einem Inliner-Tag zwei Radltrainings anbietet. Wer Lust auf Tanzen hat, ist bei den Peitinger Rock’n’Rollern richtig. Der Club habe schon vor zwei Jahren etwas beitragen wollen, wegen Corona sei dies aber nicht gegangen. „Heuer klappt’s“, freut sich Zila.

Alpenverein lädt zur Hüttenübernachtung

Ein besonderes Highlight aus Sicht der Organisatorin ist das Angebot des Alpenvereins, der zur Wanderung auf die Feldern-Alm inklusive Hüttenübernachtung lädt. Nicht ganz so weit weg, aber ebenso interessant dürfte der Ausflug sein, den sich die Landfrauen des Peitinger Bauernverbands überlegt haben. Für einen Vormittag geht’s auf den Bauernhof der Familie Prielmeier im Weinland, wo es nicht nur zahlreiche Tiere zu entdecken gibt, sondern die jungen Teilnehmer auch einen Einblick in die Landwirtschaft bekommen.

Auch beim Saliterhof kann man an zwei Tagen hinter die Kulissen schauen. Beim Alpakapicknick, welches ebenfalls seine Premiere feiert, dreht sich alles um die tierischen Bewohner in Kurzenried.

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Neu im Angebot ist heuer ebenfalls ein Theater-Workshop, organisiert von der evangelischen Kirchengemeinde. An fünf Vormittagen kann nach Herzenslust in verschiedene Rollen geschlüpft werden – großer Abschlussauftritt inklusive.

Und auch die Musikschule Pfaffenwinkel ist zum ersten Mal beim Peitinger Ferienprogramm vertreten. Wer möchte, kann unter Anleitung eine Blumentopftrommel bauen, die anschließend gemeinsam ausprobiert wird. Teilgenommen werden kann bereits ab fünf Jahren. Es ist nicht die einzige Aktion, die sich explizit auch an jüngere Teilnehmer richtet. Auch beim Vorlesenachmittag, dem Niedrigseilgarten oder dem Besuch des Schongauer Märchenwalds ist für die Kleineren viel geboten.

Anmeldetag findet wieder in der Schloßberghalle statt

Hoch im Kurs stehen erfahrungsgemäß jedes Jahr die Fahrten zu Attraktionen in der Region. Diesmal geht es nicht nur zum Skylinepark nach Bad Wörishofen und dem Kletterwald am Grüntensee, sondern auch ins Legoland nach Günzburg. „Da waren wir zuletzt vor sechs oder sieben Jahren“, sagt Zila, die entsprechend mit einer hohen Nachfrage rechnet.

Früh aufstehen lohnt sich also am Anmeldetag, der heuer am Samstag, 16. Juli, von 9.30 bis 11.30 Uhr in der Schloßberghalle über die Bühne geht. Wie gehabt können nur Mitglieder der eigenen Familie angemeldet werden. So soll sichergestellt werden, dass die Platzvergabe für die einzelnen Angebote möglichst fair abläuft. Das Programmheft wird laut Zila ab dem 11. Juli an den Schulen und in den Peitinger Geschäften verteilt.

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