Freuen sich schon auf die ersten Badegäste: (v.l.) Schwimmmeister Thomas Bogner, Ivana Ullsperger (neue Auszubildende) und Schwimmmeisterin Petra Müller, die gerade die Reinigung vornehmen.
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Freuen sich schon auf die ersten Badegäste: (v.l.) Schwimmmeister Thomas Bogner, Ivana Ullsperger (neue Auszubildende) und Schwimmmeisterin Petra Müller, die gerade die Reinigung vornehmen.

Mit Test zum Schwimmen

Peitinger Wellenfreibad: Termin für den Saisonstart steht fest

  • Christoph Peters
    VonChristoph Peters
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Ab heute dürfen in Bayern die Freibäder wieder öffnen – zumindest theoretisch. Weil die Pandemie-Auflagen noch im Detail mit dem Gesundheitsamt abgestimmt werden müssen, startet das Peitinger Wellenfreibad erst am kommenden Freitag, 28. Mai, in die Saison.

Peiting – Die Vorbereitungen für die neue Badesaison im Peitinger Wellenfreibad sind abgeschlossen, seit dieser Woche ist auch das Wasser in den Becken auf Betriebstemperatur. Prinzipiell steht damit einer Öffnung nichts im Weg, schließlich dürfen Freibäder ab dem heutigen Freitag in Bayern wieder Gäste empfangen. Voraussetzung ist, dass die Sieben-Tage-Inzidenz stabil unter 100 liegt. So hat es die Staatsregierung beschlossen. Im Landkreis ist diese Bedingung erfüllt, die Corona-Zahlen gingen zuletzt deutlich zurück.

Doch wie jüngst so oft bei von der Politik verkündeten Änderungen in Sachen Corona-Beschränkungen steckt der Teufel auch diesmal im Detail. Denn unter welchen Auflagen die Bäder ihren Betrieb aufnehmen können, darüber herrschte bis zuletzt Rätselraten. Erst am gestrigen Donnerstag seien die Rahmenbedingungen aus München eingetroffen, sagt Peitings Bürgermeister Peter Ostenrieder. Weil diese aber erst noch mit dem örtlichen Gesundheitsamt abgestimmt werden müssten, habe man sich entschieden, von einer Badöffnung schon an diesem Wochenende abzusehen, erklärt der Rathauschef. „Das Wetter ist auch nicht so gut, als dass wir hier jetzt auf Biegen und Brechen öffnen müssen.“

Für einen Badbesuch gelten Auflagen

Fallen soll der Startschuss jetzt am kommenden Freitag, 28. Mai. Welche Regelungen dann für Besucher gelten, richtet sich nach dem Inzidenzwert. Bleibt dieser zwischen 50 und 100, müssen Badegäste einen negativen Test vorweisen oder alternativ nachweisen, dass sie vollständig geimpft sind bzw. eine Covid-19-Erkrankung überstanden haben. Sinkt der Inzidenzwert weiter und liegt stabil unter 50, fällt die Testpflicht weg.

Vor Ort getestet wird übrigens nicht. „Eine gemeindliche Teststation wäre zu aufwendig“, sagt Ostenrieder, der auf die 300 Meter entfernte Markt-Apotheke verweist, wo es ein Test-Angebot gibt.

Vorgeschrieben für den Besuch des Wellenfreibads ist auch, dass Badegäste einen Termin buchen müssen. „Online werden wir das nicht umsetzen können, unser Ziel ist deshalb eine Spontan-Termin-Vergabe vor Ort“, sagt Ostenrieder. Mit den so erfassten Daten soll auch die nötige Kontaktverfolgung sichergestellt werden. Parallel sei man dabei, den Einsatz der Luca-App vorzubereiten, so der Rathauschef. Wer sie auf seinem Smartphone nutzt, um seine Kontaktdaten zu hinterlassen, spart sich – sobald die Terminbuchung wegfällt – das Zettelausfüllen vor Ort.

Maskenpflicht im Eingangsbereich

Wie schon im vergangenen Jahr gilt auch heuer Maskenpflicht im Eingangsbereich, bei den Umkleiden und den Toiletten. Ausgenommen sind nur Kinder unter sechs Jahren. Zudem dürfen wie 2020 nicht mehr als 1400 Badegäste gleichzeitig auf das Gelände. Um das sicherzustellen, hatte die Gemeinde im vergangenen Jahr extra einen Zähler am Eingang installieren lassen. Der aktuelle Stand an Besuchern sei jederzeit auf der Homepage der Gemeinde abrufbar, weist Ostenrieder hin.

Gute Nachrichten hat der Bürgermeister für Dauerkartenkäufer: Der vergünstigte Preis für die Jahreskarten gilt wieder den ganzen Sommer über. Jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen. Dann steht dem Badespaß im Wellenfreibad ab Ende nächster Woche hoffentlich nichts mehr im Wege.

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