Der „neue“ Vorstand (v.l.): Klaus Hardt (Beisitz), Michael Asam (Beisitz), Markus Bader (stellvertretender Vorsitz), Herbert Salzmann (Beisitz), Monika Ludwig (Beisitz), Gerti Hoke (Beisitz), Claudia Steindorf (erste Vorsitzende), Gabi Weidner (Schriftführung), Marina Schmid (Beisitz), Jutta Heiß (Beisitz), Klaus Bodenburg (Kassier). Nicht auf dem Bild: Gunnar Prielmeier (Beisitz) und Markus Zimmermann (Beisitz).
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Der „neue“ Vorstand (v.l.): Klaus Hardt (Beisitz), Michael Asam (Beisitz), Markus Bader (stellvertretender Vorsitz), Herbert Salzmann (Beisitz), Monika Ludwig (Beisitz), Gerti Hoke (Beisitz), Claudia Steindorf (erste Vorsitzende), Gabi Weidner (Schriftführung), Marina Schmid (Beisitz), Jutta Heiß (Beisitz), Klaus Bodenburg (Kassier). Nicht auf dem Bild: Gunnar Prielmeier (Beisitz) und Markus Zimmermann (Beisitz).

Neuwahlen bei der SPD

Peitings Genossen setzen auf Kontinuität

Bei der Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins Peiting wurde die intensive Arbeit an der Basis im Laufe der vergangenen eineinhalb Jahre gewürdigt. Ohne Überraschungen gingen die Neuwahlen über die Bühne. Dafür schaute ein Überraschungsgast vorbei.

Peiting – Stellt man sie der Betriebsamkeit des Wahlwerbe-Marathons im vergangenen Jahr gegenüber, verliefen die Neuwahlen der Vorstandschaft der Peitinger SPD vergleichsweise unspektakulär. Alle Vorstandsmitglieder ließen sich im Amt bestätigen. So zeigte sich die Vorsitzende Claudia Steindorf über das Fortbestehen ihres gut funktionierenden Teams erfreut. Markus Bader, Bürgermeister von Rottenbuch, macht den stellvertretenden Vorsitz, der ehemalige Steuerberater Klaus Bodenburg übernimmt abermals die Funktion des Kassiers. Gabi Weidner deckt wieder das Amt der Schriftführerin ab. Nur unter den neun Beisitzenden gibt es neue Gesichter.

Just als Claudia Steindorf begann, das letzte Jahr Revue passieren zu lassen, betrat ein Überraschungsgast den Saal in der Gaststätte Dragoner: Annette Luckner. Die ehemalige Bürgermeisterkandidatin, die sich nach dem knappen Sieg Peter Ostenrieders (CSU) in der Stichwahl aus dem politischen Tagesgeschäft zurückzog, sah sich noch einmal die unzähligen Aktionen ihres Teams im Vorfeld der Kommunalwahl an. „Aufgrund von Corona konnten wir noch keinen Abschied feiern“, erklärte Steindorf, die an die verschiedenen Aktionen und Veranstaltungen erinnerte.

Der Höhepunkt der Wahlkampf-Veranstaltungen war eindeutig die Podiumsdiskussion in der Schloßberghalle am 23. Januar. Innerhalb von fünf Minuten waren alle Plätze belegt, das Interesse an den Kandidaten unglaublich groß.

Ein schönes Format, das zusammen schweißte, waren die Tür zu Tür Gespräche, mit denen sich das „Dream-Team“ Luckner-Steindorf ins persönliche Kennenlernen mit den Einwohnern Peitings wagt.

Auf immenses Interesse stieß die Landtagsfahrt am 22. Januar. Ein kompletter Bus voll, bei Ausschusssitzungen mit dabei und mit Landtagsabgeordneten im Gespräch. So engagierte sich ein gemischtes Publikum überparteilich für politische Bildung. „Darum ging es, dass auch parteiferne Leute auf eine Begegnung zählen konnten“, so Steindorf.

Schließlich war der Klassiker, das Schafkopfturnier, ungebrochen beliebt, aber für Neuzugänge aufgrund des Wettkampf-Charakters wie immer schwierig.

Neben fünf Parteiaustritten, „was sicherlich auch mit dem Wahlkampf zu tun hat“, meinte Steindorf, könne sich der Ortsverein auch über fünf Neuzugänge freuen. Mit 79 Mitgliedern, davon 56 Herren und 21 Damen, und einem Durchschnittsalter von 65,3 Jahren hofft der Verein auf weitere Bürger, die sich kontinuierlich erarbeitete Meinungsbildung zutrauen. Ein Mitglied meinte: „Es ist schade, dass auch überregional die SPD so tot geschwiegen wird. Die Basis-Arbeit, das findet hier statt, man kennt sich eins zu eins.“

VON KATHRIN SCHÄFER

Info

„Keine Müllverbrennung in Altenstadt“ heißt die Demo am Samstag, 19. September, zu der sich Demonstranten ab 13.30 Uhr in der Marktoberdorferstraße einfinden. De Peitinger SPD ist dabei.

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