Ist der neue Mann im Peitinger Jugendzentrum: Berufspraktikant Philipp Elste.
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Ist der neue Mann im Peitinger Jugendzentrum: Berufspraktikant Philipp Elste.

„Gute Übergangslösung“

Personalwechsel im Peitinger Jugendzentrum - Lösung für Neubau-Problem gefunden

  • Christoph Peters
    VonChristoph Peters
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Personalwechsel im Peitinger Jugendzentrum: Nachdem die langjährige Mitarbeiterin Sonja Merkle die Einrichtung vor kurzem verlassen hat, füllt der Peitinger und angehende Erzieher Philipp Elste die Lücke. Bei der Gemeinde spricht man von einer „guten Übergangslösung“. Gute Nachrichten gibt es auch in Sachen Neubau.

Peiting – „Frau Merkle hat uns Ende Mai mitgeteilt, dass sie uns verlassen will“, sagt Peitings Geschäftsleiter Stefan Kort auf Anfrage der Schongauer Nachrichten. Seit 2013 war Merkle bei der Gemeinde als Jugendzentrumsmitarbeiterin angestellt. Ende August endete offiziell ihre Tätigkeit in der Einrichtung. Seitdem ist ihre Stelle im Peitinger Juze noch nicht wieder nachbesetzt worden. Alleine ist Leiter Jürgen Schaffarczik dennoch nicht. Seit Anfang September steht ihm Berufspraktikant Philipp Elste in Vollzeit zur Seite.

Praxisjahr in der Einrichtung

Der angehende Erzieher ist 23 Jahre alt und der Sohn von Gemeinderat Thomas Elste. Das Jugendzentrum kennt er gut. „Als Jugendlicher habe ich hier viele Konzerte besucht“, erklärt Elste, der auch schon ein Praktikum beim Zirkus Schweinsgalopp absolvierte, dessen Team mit dem Juze bekanntlich eng kooperiert. Und so kam es, dass der 23-Jährige bei Schaffarczik vorsprach, ob er nicht sein Praxisjahr in der Einrichtung absolvieren könne. „Ich hatte in meiner Ausbildung viele Stationen in Kindergärten und Horten, aber die Offene Kinder- und Jugendarbeit hat mich immer gereizt.“

Am Anfang sei es schon eine Umstellung gewesen, blickt Elste auf die ersten Wochen zurück. „Im Kindergarten hat man einen sehr geregelten Tagesablauf mit klaren Routinen. Das ist hier anders.“ Vorerst bis nächsten August läuft Elstes Vertrag. Wie es dann weitergeht, hängt auch von der Gemeinde ab. Kort spricht von einer „guten Übergangslösung“, die man gefunden habe. Mittelfristig soll Merkles Stelle aber wieder neu besetzt werden, spätestens, wenn der Neubau des Jugendzentrums konkret werde, blickt der Geschäftsleiter voraus.

2023 könnte der Neubau des Jugendzentrums starten

Wie berichtet, hat die Gemeinde im vergangenen Jahr das komplette Gebäude an der Lorystraße, in dem das Jugendzentrum untergebracht ist, gekauft. Auf dem rund 1900 Quadratmeter großen Grundstück soll ein Ersatzneubau realisiert werden, auch eine Sanierung der bestehenden Gebäude ist eine Option.

Ein Problem, das das Projekt zu verzögern drohte, ist zwischenzeitlich offenbar gelöst. So hat die sechsköpfige Familie, die derzeit noch das Wohnhaus bewohnt, laut Kort eine neue Bleibe gefunden. Mit ihrem bevorstehenden Auszug dürfte es beim ursprünglichen Zeitplan bleiben. „Im nächsten Jahr haben wir die Planung im Haushalt, damit 2023 der Bau starten kann“, so der Geschäftsleiter.

Eine Aussicht, die auch für Elste durchaus verlockend klingt. Sollte die Gemeinde die Stelle neu ausschreiben, könne er sich durchaus vorstellen, sich nach seinem Praktikum für den Job zu bewerben, verrät der 23-Jährige.

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