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Freuen sich auf gute Zusammenarbeit: Peitings Pfarrer Robert Kröpfl und Verwaltungsleiterin Nadine Ritter.

Pfarrverband Peiting-Hohenpeissenberg

Neue Verwaltungsleiterin ist da und entlastet die Seelsorger

Neue Wege beschreiten die Pfarrverbände Peiting-Hohenpeißenberg und Bad Kohlgrub.

Peiting – Mit der 35-jährigen Nadine Ritter haben sie seit Mitte Januar eine versierte Verwaltungsleiterin als Verstärkung für die vielfältigen Aufgaben.

Darüber freuen sich nicht nur die beiden leitenden Seelsorger Robert Kröpfl und Rudolf Scherer. Auch der scheidende Peitinger Kirchenpfleger Franz-Xaver Bertl zeigte sich begeistert von der Unterstützung durch das Ordinariat. Bertl wird übrigens am Samstag, 20. Januar, bei der Vorabendmesse um 18.30 Uhr in der Wallfahrtskirche Maria Egg verabschiedet. Für ihn rückt Erwin Walk in die Kirchenverwaltung von St. Michael nach.

Das ehrenamtliche Engagement in diesem Gremium wird künftig von der neuen Verwalterin unterstützt und gefördert. Nadine Ritter zeigte sich mehr als positiv überrascht von ihren ersten Eindrücken: „Ich freue mich auf viele Begegnungen bei dieser spannenden Tätigkeit.“

Die verheiratete Mutter von zwei Töchtern hat ihre Wurzeln in Augsburg und wohnt mit ihrer Familie in Untermeitingen. Nach ihrer Ausbildung zur Werbekauffrau studierte sie in Pforzheim BWL mit dem Schwerpunkt Marketing und bringt berufliche Erfahrungen in der Personalführung mit.

Geradezu ideal für den neuen Berufsstand, den die Erzdiözese München und Freising seit Oktober 2016 einsetzt. Dadurch kann das pastorale Personal, insbesondere die Pfarrer, von den vielen Verwaltungsaufgaben entlastet werden. Die Priester haben somit wieder mehr Zeit für die Seelsorge, ihrem eigentlichen Sendungsauftrag.

Auch den Mitarbeitern steht mit den Verwaltungsleitern eine zusätzliche feste Ansprechperson mit Entscheidungsbefugnis zur Seite. Man darf nicht übersehen, dass die Anforderungen und Komplexitäten wie Bauregeln und steuerliche Themen gestiegen sind. Dies war für Pfarrer Rudolf Scherer aus Bad Kohlgrub mit ein Anlass, eine Verwalterstelle zu beantragen.

Da auch der neue Peitinger Pfarrer Robert Kröpfl dem Projekt aufgeschlossen gegenüberstand, konnte nun eine Teilzeitstelle für 27 Stunden in der Woche ausgeschrieben werden. Auf der Basis des Strukturplans 2020 können im Erzbistum bei einem flächendeckenden Einsatz bis zu 100 Vollzeitstellen für Verwaltungsleitungen geschaffen werden.

Auch wenn die Stelle von der Erzdiözese bezahlt wird, ist der örtliche Pfarrer Vorgesetzter der Verwaltungsleiterin. Als stellvertretender Kirchenverwaltungsvorstand verantwortet Nadine Ritter in Absprache mit dem jeweiligen Pfarrverbandsleiter, der letztlich verantwortlicher Leiter bleibt, und dem Kirchenpfleger vor Ort die Leitung und Organisation des Verwaltungs- und Haushaltsverbundes mit. Sie hat Vorgesetztenfunktion über das Personal der Kirchenstiftungen. Schwerpunkte sind Haushalt und Finanzen, Bau, Immobilien und Liegenschaften.
Gerhard Heiß    

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