Peiting wird zum Porsche-Mekka

Porsche 914-Fans treffen in Peiting sich zur Ausfahrt

  • vonRoland Halmel
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Rund 120 000 Stück wurden vom Porsche 914 vor rund 50 Jahren gebaut. Viele von diesen Oldtimern sind immer noch auf der Straße unterwegs. 18 davon trafen sich jetzt an diesem Wochenende in Peiting zur 18. Oberbayern-Ausfahrt.

VON ROLAND HALMEL

Peiting „So viele hatten wir noch nie“, erklärte Harald Mielke, der das Porsche Treffen bereits zum 14. Mal organisierte. „Wir haben Teilnehmer aus dem Landkreis, aber auch welche aus Hessen und Nordrhein-Westfalen“, ergänzte Mielke beim Blick auf die Fahrzeuge, die sich auf dem Parkplatz des Gasthaus Buchberger drängten. „Das ist unser Stammlokal und traditioneller Treffpunkt“, zeigte sich Mielke gut gelaunt.

Für gute Stimmung unter den Porsche-Enthusiasten sorgte auch das Wetter. Bei traumhaften Sonnenschein standen sie um ihre 914er, die mit ihrem Mittelmotor, den VW herstellte, etwas Besonderes waren. „Man sitzt fast auf dem Motor und man kann das Dach abnehmen und im Kofferraum verstauen“, erzählt Herbert Hofmann. Er hatte mit seiner Frau Gerlinde die rund 560 Kilometer lange Anreise aus dem hessischen Frankenberg in den Pfaffenwinkel angetreten, um sich mit Gleichgesinnten zu treffen. „Wir haben von dem Treffen auf Facebook gelesen und sind zum ersten Mal dabei“, erklärte Gerlinde Hofmann, die sich schon auf die Rundfahrt durch das Oberland freute.

Für die Teilnehmer stellte Mielke einmal mehr eine abwechslungsreiche Tour zusammen. Am Samstag ging es Richtung Rosenheim und Chiemsee. Unterwegs wurde das Automobilmuseum in Amerang besucht. Am Sonntag stand der Wildpark in Poing als Programm- und Zielpunkt auf der Reiseroute. „Das sind zusammen ambitionierte 550 Kilometer“, rechnete Mielke zusammen. Wobei es bei der Ausfahrt keinerlei Aufgaben zu lösen galt, wie bei anderen Oldtimer-Rallyes, und auch die Geschwindigkeit spielte keine Rolle. Für Mielke und seine Porsche 914-Fans stehen andere Dinge im Mittelpunkt: „Für uns geht es um den sozialen Aspekt und die Geselligkeit.“

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Für zusätzlichen Gesprächsstoff sorgte der Organisator in diesem Jahr mit einer Premiere. Zusammen mit dem Fotografen Michi Szulc erstellte Mielke erstmals einen „914-er Kalender“ mit über 100 Bildern des Zweisitzers, der längst ein Liebhaber-Stück ist – inzwischen werden zum Teil sechsstellige Summen gezahlt. Passend zum Motorenkonzept trägt er den Titel „In der Mitte liegt die Kraft“. „Das ist ein edles Teil, etwas Außergewöhnliches“, schwärmt Mielke von dem in limitierter Auflage erschienenen Kalender, der unter harald@naturbildarchiv.com bestellt werden kann.

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