Seit Anfang September ist die Postagentur im Feneberg-Markt mangels Personal geschlossen.
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Seit Anfang September ist die Postagentur im Feneberg-Markt mangels Personal geschlossen.

Personalmangel im Feneberg-Markt dauert an

Peitinger Postagentur weiter geschlossen

  • Christoph Peters
    vonChristoph Peters
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Seit drei Wochen ist die Postagentur im Peitinger Feneberg-Markt mittlerweile geschlossen. Eigentlich sollte die Einrichtung in dieser Woche wieder ihren Betrieb aufnehmen, doch die Kunden müssen sich vorerst weiter gedulden. Wie lange, ist noch offen. Im Rathaus will man nun auf den Engpass reagieren.

Peiting – Schon Anfang September hatte die Schließung der Postagentur im Feneberg für Aufregung im Ort gesorgt. Manch einer fürchtete um die Zukunft der Einrichtung. Das Unternehmen Feneberg bemühte sich damals die verunsicherten Kunden zu beruhigen und verwies auf akuten Personalmangel, der eine vorübergehende Schließung unumgänglich mache. In drei Wochen, so hoffte die Firma, werde man wieder öffnen können (wir berichteten).

Daraus ist nun nichts geworden. Am Montag war der Postschalter im Feneberg zum Leidwesen der Kunden weiterhin verwaist. Es fehle immer noch an Personal, teilte Feneberg auf Nachfrage der Heimatzeitung mit. Eine Mitarbeiterin, die die Postagentur ab dieser Woche hätte betreuen sollen und die dafür extra auf Schulung geschickt worden sei, sei kurzfristig ausgefallen, bedauert man. Andere Mitarbeiter befänden sich weiter im Krankenstand, weshalb aktuell auch kein Datum für die Rückkehr zum Normalbetrieb genannt werden könne.

Die schlechte Neuigkeit hat natürlich auch den Peitinger Bürgermeister Peter Ostenrieder erreicht. Dieser nahm daraufhin nach eigenem Bekunden sofort Kontakt zur Post auf, die ihm mitteilte, dass man ebenfalls bemüht sei, Mitarbeiter für die Postagentur zu finden – bislang allerdings ohne Erfolg.

Bis das Personalproblem gelöst ist, müssen die Peitinger also vorerst weiterhin auf die Postagenturen in Schongau und Herzogsägmühle ausweichen. Kleiner Trost: Zumindest Pakete können auch in den Paketshops bei Buch am Bach und im Rewe abgegeben werden. Und wer nur einen Brief frankieren will, dem soll noch in dieser Woche im Verkehrsamt der Gemeinde übergangsweise geholfen werden können, kündigt der Bürgermeister an. „Damit man zumindest Briefmarken in Peiting fußläufig bekommt.“  

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