Im zweiten Obergeschoss des Hauptsitzes der Raiffeisenbank Pfaffenwinkel an der Peitinger Bahnhofstraße wird dort, wo jetzt über dem Eingangsbereich ein Flachdach ist, ein Wintergarten angebaut.
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Im zweiten Obergeschoss des Hauptsitzes der Raiffeisenbank Pfaffenwinkel an der Peitinger Bahnhofstraße wird dort, wo jetzt über dem Eingangsbereich ein Flachdach ist, ein Wintergarten angebaut.

Pläne vorgestellt

Raiffeisenbank Pfaffenwinkel baut Hauptsitz in Peiting weiter aus

  • Barbara Schlotterer-Fuchs
    VonBarbara Schlotterer-Fuchs
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Die Raiffeisenbank Pfaffenwinkel baut ihren Hauptsitz an der Bahnhofstraße weiter aus: Auf das Flachdach an der Nordseite über dem Eingangsbereich wird ein Wintergarten mit Bedachung gebaut.

Peiting – Es ist die zweite Geschossebene auf dem erst vor kurzem aufgestockten Hauptsitz der Raiffeisenbank Pfaffenwinkel: Dort über dem Eingangsbereich für die Kunden soll ein Wintergarten auf einer Fläche von immerhin 200 Quadratmetern entstehen.

Mit dem Bauprojekt schlägt die Bank zwei Fliegen mit einer Klappe. So wäre jetzt nach 15 Jahren einmal mehr eine aufwändige Sanierung des großen Flachdachs angestanden, erklärt Bank-Sprecherin Elisabeth Gruber. „Außerdem haben wir auch entsprechend Raumbedarf“, schildert sie. Bei 60 Mitarbeitern und einer hohen Kundenfrequenz kein Wunder.

Saal für Besprechungen zu groß

Besprechungsräume für Mitarbeiter-Schulungen sind gefragt im Hauptsitz der Raiffeisenbank Pfaffenwinkel. Bei solchen Schulungen „sind dann bis zu 20 Personen dabei. Für diese Gruppen ist der Saal oben aber zu groß.“ Der Wintergarten, der gebaut wird, soll unterteilt werden. Eine Hälfte des Anbaus wird zu einem großen Besprechungsraum mit 90 Quadratmetern ausgebaut. Die andere Hälfte soll noch einmal unterteilt werden in zwei Raumeinheiten mit je 45 Quadratmetern. Ein kleiner Teil des Flachdachs bleibt als Balkon bestehen.

Was diese Innengestaltung der Räume anbelangt, so sei man bis zum Schluss flexibel. Der Innenbereich wird in Trocken-Bautechnik ausgebaut. Hier lässt sich schnell noch kurzfristig etwas ändern. Anders beim Wintergarten selbst. Das gesamte Gebäude ist ein Stahlbeton-Gerippebau, der nur aus Stahlbetonträgern besteht – alles tragende Elemente. Den Auftrag für diese Stahl-Konstruktion hat die Peitinger Metallbau-Firma Breidenbach bekommen.

Ein weiterer, positiver Neben-Effekt des Anbau-Projekts: „Von der Wärmedämmung her verbessern wir uns. Dann sind wir wieder auf dem aktuellen Stand“, so Gruber. Das liegt auch an der neuen Isolierung.

Bauausschuss gibt grünes Licht

Der Peitinger Bauausschuss hat das Bauvorhaben in seiner jüngsten Sitzung schnell und ohne Rückfragen durchgewunken. „Jetzt warten wir nur noch auf die Genehmigung des Landratsamts, dann geht’s los“, hofft Gruber. Allerdings gibt sie sich nicht der Illusion hin, dass das Ganze komplett reibungslos über die Bühne gehen wird. Erst mal Handwerker finden. Und dann noch Material bekommen, wo es derzeit Pandemie-bedingt auf allen Baustellen an allen Enden und Ecken mangelt.

Wenn’s ein bisschen länger dauert, bis der Anbau fertiggestellt ist, ist das auch kein Beinbruch. Denn, so Gruber: „Wenn die Hülle steht, pressiert’s nicht mehr so.“ Für nächstes Jahr ist die Fertigstellung allerdings definitiv geplant.

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