Viele Kunden waren am Freitag zum Auftakt des diesjährigen Bauernmarktes nach Peiting gekommen und versorgten sich mit regionalen Lebensmitteln und Produkten.
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Viele Kunden waren am Freitag zum Auftakt des diesjährigen Bauernmarktes nach Peiting gekommen und versorgten sich mit regionalen Lebensmitteln und Produkten.

Viele Kunden beim Auftakt – Buntes Angebot durch drei neue Stände weiter ergänzt

Reges Treiben auf dem Bauernmarkt in Peiting

Dem schlechten Wetter zum Trotz herrscht am Freitagvormittag reges Treiben auf dem Hauptplatz in Peiting. Zwischen den verschiedenen Verkaufsständen des Bauernmarktes tummeln sich coronakonform die Kunden: mit Abstand und FFP2-Masken.

Peiting - Das Angebot auf dem Markt ist wie gewohnt bunt und vielfältig: frisches Obst und Gemüse, Wurst, Brote, Fisch, Käse und allerlei weitere Leckereien können dort erstanden werden. Aber auch Salben, Kerzen oder Schnäpse gibt es zu kaufen.

Neu dabei in diesem Jahr ist ein Stand mit Produkten aus der italienischen Region Umbrien. Giorgia Stentella hilft beim Verkauf von Olivenöl, Pasta und Soßen. Die Italienerin ist erst vor einem halben Jahr nach Bayern gezogen und wohnt seitdem im Ort bei Familie Hasselmann.

Ursprünglich stammt sie aus Calvi, der Partnerstadt Peitings. Stentella hat den Kontakt zu verschiedenen umbrischen Geschäften hergestellt, und so kam die italienische Ware letztendlich nach Peiting.

Eine weitere Premiere feiert das ortsansässige Ehepaar Prielmeier: Es ist zum ersten Mal auf dem Bauernmarkt vertreten und verkauft seinen selbst hergestellten Honig. „Wir haben ungefähr 20 bis 25 Bienenvölker“, sagt Markus Prielmeier. Den Standplatz haben er und seine Frau von Wolfgang Turansky übernommen.

Familie Prielmeier aus Peiting ist neu auf dem Peitinger Wochenmarkt. Sie verkauft Honig aus Eigenproduktion.

Und auch ein rollendes Obst- und Gemüseauto ist neu auf dem beliebten Monatsmarkt. Es gehört Roland Faber, der mit der heutigen Resonanz durchaus zufrieden ist: „Es ist schön, dass die Menschen die Ware annehmen“, sagt er. „So soll es sein.“

Dass die Kundschaft wie immer zufrieden ist, lässt sich unschwer an den Verkaufstheken erkennen. Vieles ist bereits ausverkauft, der Fischstand von Thomas Leinauer gar schon wieder abgezogen. „Innerhalb von nur einer Dreiviertelstunde waren alle Fische weg“, sagt Herwig Skalitza. Seit fast 30 Jahren organisiert er gemeinsam mit Pankratia Holl den Bauernmarkt. „Der Markt hat einfach eine treue Kundschaft“, fügt er an. Am Vormittag des 1. Aprils (Gründonnerstag), findet der nächste Markt statt.

JENNIFER BATTAGLIA

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