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„Despassiertda“: Die Peitinger Band Rigoros präsentierte erstmals ihr „Despacito“-Cover.

Foxtival in Kinsau

Rigoros-Cover erobert Charts

„Despassiertda“ rechtzeitig zur Wiesn: Pünktlich zum Oktoberfest hat die Band Rigoros ihr bayrisches Cover zu Luis Fonsis Welthit „Despacito“ veröffentlicht und am Freitagabend beim Kinsauer Foxtival dem Publikum zum ersten Mal live präsentiert.

KinsauIm Mai hatte die Peitinger Band das Video dazu eingereicht. „Wir wissen auch nicht, wie wir es geschafft haben, dass unsere „Despacito“-Version von Louis Fonsis und allen beteiligten Urhebern genehmigt wurde“, strahlte Keyboarder und Sänger Leo Brennauer. Allen Grund zur Freude haben die fünf Rigoros-Musiker allemal. Denn neben der Version von Justin Bieber gibt es weltweit nur noch fünf weitere, offiziell genehmigte Cover des diesjährigen Sommerhits.

Während es im Originalsong inhaltlich zu Latinoklängen um die heiße Annäherung an eine Frau geht, ist das Stück der Peitinger Band gewissermaßen „rigoros bairisch“, witzig-derb: „Du kommst zu deim Gschbusi mit ner kopflosn Rosn, stehst vor deim Chef mit ner offenen Hosn, tanzt durchn Club mit a no 80er Posn“, heißt es da. Und während sich Fonsis im Refrain „ganz langsam“ an seiner Angebeteten entlang tastet, heißt’s in der bairischen Version: „Despassiertda, immer stehst du deppert da…stehst nie auf dem Trepperl, du bist immer Vierter“. Klar, dass es aber ein Happy End im Lied gibt. Das könnte auch für den bairischen Coversong gelten. Denn schon am Samstag hatte sich das Stück auf Platz 13 der iTunes Charts vor Helene Fischer geschoben.

Beste Stimmung beim Foxtival in Kinsau.

Beim dreitägigen Foxtival, das von der Kinsauer Landjugend und den Fuchsschwanzfreunden organisiert wurde, traten weitere Bands aus der Region im Festzelt auf, wie etwa Sonority aus Landsberg, Mary Lou aus Schongau oder die Drei Musketiere aus Peiting. Zudem legten DJ Benny Bundt aus München und DJ Vöst aus Augsburg nach Mitternacht in einem weiteren Raum auf. Mit einem musikalischen Frühschoppen ging am Sonntag das Festival im Gewerbegebiet zu Ende. „Es war dieses Jahr eine Testphase“, sagte Mitorganisator Christoph Raab und lobte dabei nicht nur die Arbeit der rund 30 Helfer, sondern auch die gute Zusammenarbeit mit Kinsauer Unternehmen, die das Vorhaben „stark unterstützt“ hatten.

Myrjam C. Trunk

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