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Stellten die Wahlbotschaften der CSU vor: Andreas Scheuer (li.) und Alexander Dobrindt (2.v.li.), r echts im Bild ist der CSU-Landtagsabgeordnete Harald Kühn zu sehen.

Bundestagswahl 2017

Scheuer und Dobrindt nehmen Verkehrspolitik ins Visier

CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer und Verkehrsminister Alexander Dobrindt befassten sich bei der Wahlkampfveranstaltung in Peiting schwerpunktmäßig mit Verkehrspolitik.

Der CSU-Bundestagsabgeordnete Alexander Dobrindt und der Kreisverband der Partei setzen seit Jahren vor allem auf dialogorientierte Veranstaltungsformen wie Stammtische und Fachgespräche. Wie die CSU mitteilt, fand nun in der heißen Phase des Bundestagswahlkampfes eine Rednerveranstaltung statt: Musikalisch umrahmt von den Birkländer Musikanten stellten der Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur Dobrindt und als Gastredner der CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer im Gasthof Keppeler in Peiting die zentralen Wahlbotschaften der CSU vor.

Ihren Schwerpunkt legten beide Redner dabei auf das Thema Verkehrspolitik und nahmen Stellung zur Maut, zu regionalen Straßen- und Tunnelbauprojekten, zu Diesel-Abgas-Manipulationen und Stickoxid-Grenzwerten. Dobrindt sprach sich gegen Fahrverbote aus: „Wir dürfen nicht durch Fahrverbote die Menschen enteignen, die im guten Glauben ein Dieselfahrzeug gekauft haben.“

Besonderen Raum nahmen außerdem die Themen Sicherheit, Asyl und Zuwanderung ein. Scheuer sagte dazu: „Integration kann nur gelingen, wenn wir die Spielregeln unseres Landes unmissverständlich durchsetzen und die Zuwanderung dauerhaft begrenzen.“ Scheuer verwies beispielhaft auf die jüngst im Bundestag beschlossene Annullierung von im Ausland geschlossenen Kinderehen. CDU und CSU verträten inzwischen gemeinsam die Ansicht, dass sich die Einreisewelle des Jahres 2015 nicht wiederholen dürfe, so der CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer.

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