Das Peitinger Wellenfreibad von oben.
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Das Wellenfreibad zieht nach einem verregneten Sommer eine ernüchternde Bilanz.

Freizeit-Bad zieht Bilanz

Schlechte Saison fürs Peitinger Wellenfreibad

  • VonTheresa Kuchler
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Dauerregen und herbstliche Temperaturen: Für erholsame Stunden im Freibad hat sich dieser Sommer wahrlich nicht angeboten. Das hat sich auch im Peitinger Wellenfreibad bemerkbar gemacht – heuer verzeichnet es eine besonders geringe Besucherzahl. Mit Schuld daran sind die Sanierungsarbeiten im Becken.

Peiting – Mit dem Ende der Sommerferien heißt es auch für das Wellenfreibad in Peiting, wieder einmal die Pforten zu schließen: Am kommenden Montag hat es zum letzten Mal für diese Saison geöffnet.

Der verregnete Sommer bot nicht oft die Gelegenheit für erholsame Sonnenstunden im Freibad. Erwartungsgemäß ernüchternd fällt heuer die Bilanz für die Freizeiteinrichtung aus. Rathauschef Peter Ostenrieder bedauert, wie schlecht die Saison für das Peitinger Wellenfreibad gelaufen ist. „Einerseits hatten wir miserables Wetter“, sagt er im Gespräch mit den Schongauer Nachrichten. Die wochenlangen Sanierungsarbeiten im Hochsommer hätten den Betrieb dann noch zusätzlich eingeschränkt. „Knapp vier Wochen hatten wir eine Zwangsschließung wegen der Fliesengeschichte.“

Glück im Unglück: Die Baumaßnahmen fielen bei schlechtem Wetter an

Die Arbeiten waren Mitte Juni wegen scharfkantiger Fliesen im Nichtschwimmerbereich des Beckens erforderlich geworden. Doch auch wenn die Baustelle in der Hochsaison anfiel, sei sie zeitlich gut gefallen, meint Ostenrieder. „Das Timing hat eigentlich ganz gut gepasst, weil das Wetter zu der Zeit sowieso schlecht war.“ So sei es Glück im Unglück gewesen.

Nichtsdestotrotz führten die Umstände dazu, dass das Wellenfreibad heuer besonders geringe Besucherzahlen verzeichnet hat. Gerade einmal 25 000 Gäste seien es gewesen, die während des sommerlichen Badebetriebs zum Schwimmen und zur Erholung nach Peiting gekommen seien, sagt Ostenrieder mit Blick auf die Zahlen. Nicht einmal im Jahr 2020, das bereits durch die Pandemie gebeutelt war, hatte das Wellenfreibad so wenig Zulauf. „Im ,Corona-Jahr Eins’ kamen 42 000 Gäste“, sagt der Bürgermeister. Die höchste Besucherzahl sei 2003 verzeichnet worden. Damals hätten die Rekord-Temperaturen des Jahrhundertsommers über 70 000 Menschen in das Freibad gelockt.

Die Hoffnung ruht auf dem nächsten Sommer

Nun bleibt der Gemeinde nur zu hoffen, dass die kommende Badesaison wieder besser läuft. Ostenrieder zeigt sich optimistisch: „Wir schauen positiv ins nächste Jahr.“ Und damit das Wellenfreibad bestmöglich für den Sommer 2022 gewappnet ist, sind bereits weitere Renovierungsarbeiten in Planung.

Die Rede ist von der neuen Heizungsanlage, die die momentan eingesetzte Wasser-Wärmepumpe ablösen soll. Wie bereits im Juli berichtet, wird ab der kommenden Saison eine Luft-Wärmepumpe für angenehm warme Temperaturen im Becken sorgen. Auch die Verfugungsarbeiten sollen ausgeweitet sowie die anderen Becken auf Mängel untersucht werden. „Wir wollen fürs nächste Jahr alles schön machen“, meint der Peitinger Bürgermeister.
Dankbar ist Peter Ostenrieder für die treuen Badegäste, die das Wellenfreibad auch in dieser schwierigen Zeit unterstützt hätten. Er sagt: „Wir haben eine richtige Fangemeinde.“

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