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Die restaurierten Grabkreuze der Schwestern sind an ihre Plätze bei Maria Egg zurückgekehrt. Unser Bild zeigt Christoph Engel (links) und Darko Paric mit dem in Urschrift neu gefassten Kreuz von Maria Bonaventura Fink.

Schwesterngräber Maria Egg

Schwesterngräber Maria Egg in Peiting erstrahlen in Urschrift und neuem Glanz

Sie gehören zu den prägenden Elementen des Friedhofs bei Maria Egg in Peiting: die schmiedeeisernen Grabkreuze der Schwesterngräber an der Nordseite der Wallfahrtskirche. Rechtzeitig zum Osterfest sind sie in der Karwoche von der Restaurierungswerkstätte Engel aus Wessobrunn-Feistenau zurückgekehrt.

Peiting – Sehr zur Freude auch von Pilgern aus dem Saarland, die auf dem Jakobsweg von München kommend am Grab von Schwester Maria Bonaventura Fink beteten. Das „Finklein unserer Lieben Frau“, wie sie in Büchern über ihr heilig mäßiges Leben genannt wird, ist heute noch wegweisend für ihre Verehrer bis aus Holland und Westfalen. Da war es schon an der Zeit, das in die Jahre gekommene Kreuz zusammen mit vier weiteren einer gründlichen Restaurierung zu unterziehen. Bei Christoph Engel und seinen Mitarbeitern sowie Martin Breidenbach, der die Metallergänzungen vornahm, waren sie in besten Händen. Jetzt erstrahlen die in Urschrift neu gefassten Grabkreuze wieder in frischem Glanz.

Dass die Schwestern noch heute in Ehren gehalten werden, stellt der stets gepflegte Blumenschmuck das ganze Jahr über unter Beweis. Mit dem Leben der Armen Schulschwester Maria Bonaventura Fink werden sich die Peitinger Heimatfreunde im Hinblick auf ihren 100. Todestag im Jahre 2022 noch ausführlich befassen. 

Gerhard Heiß

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