Mit dem passenden Sicherheitsabstand erkundeten die Peitinger Schüler die Villa Rustica und die Umgebung. Bei einer Schatzsuche gab es Urkunden und Weintrauben.
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Mit dem passenden Sicherheitsabstand erkundeten die Peitinger Schüler die Villa Rustica und die Umgebung. Bei einer Schatzsuche gab es Urkunden und Weintrauben.

Nach langer Pause wieder mal eine Schulklasse in den Neukirchwiesen zu Besuch

Spiel und Spaß an der Villa Rustica

„Boahh, echt cool, wie die Römer damals bei uns gelebt haben.“ Das sagte jüngst eine Schülerin der Klasse 5a der Mittelschule Peiting am Ende eines Schulausfluges zur Villa Rustica in Peiting. „Und was die Leute gegessen haben: Datteln, Weintrauben und sogar Austern aus dem Mittelmeer, alles transportiert über die Alpen auf der Via Claudia Augusta – und das ohne Kühlschrank.“

Peiting - Werner Schmitt vom Villa Rustica-Team vermittelte den Mädchen und Buben viel Wissenswertes über die Geheimnisse der römischen Siedler. Im Rahmen einer Schatzsuche erkundeten die Mädel und Buben anschließend die antiken Mauerreste des Badehauses und die Geschichte der römischen Anlage in den Neukirchwiesen – bis sie eine Schatztruhe, gefüllt mit einer Urkunde und Weintrauben, fanden.

Zum Abschluss wollten noch einige Schüler wissen, was an den zurzeit sichtbaren Baustellen auf dem Gelände geschieht: „Wird etwa neu ausgegraben?, war eine Frage, die kursierte. Schmitt konnte die Neugier dahingehend stillen, dass da „Fenster in die Vergangenheit“ installiert werden. „Dann kann man ab Frühjahr nächsten Jahres durch Glasscheiben blicken und sieht die römischen Gebäude, die hier einmal gestanden sind.“

Zum Abschluss erfuhren die Jugendlichen und ihre Lehrerin noch, dass am 16. August vormittags im Ferienprogramm der Marktgemeinde Peiting unter der Kursnummer 41 ein „Römertag an der Villa Rustica“ mit vielen interessanten Dingen stattfindet. Auch ein römischer Soldat mit seiner wird dann da sein. „Übrigens: Die Eltern können gerne auch dableiben, zusehen und fotografieren. Ich werde ihnen dabei gerne alte und neue Archäologiemethoden und neue Erkenntnisse zur Villa in den vergangenen fünf Jahre verraten“, so Schmitt.

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