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Etwas ruhiger als in den Vorjahren ist es diesmal beim Sport- und Spielzeugbasar in der Peitinger Schloßberghalle zugegangen. Dieser ist zum 15. Mal veranstaltet worden.

Sport- und Spielzeugbasar in Peiting

1800 Teile sind in der Schloßberghalle über die Ladentheke gegangen

Ein kleines Jubiläum hat es jetzt in der Schloßberghalle in Peiting zu feiern gegeben: Zum 15. Mal hat dort der beliebte Sport-und Spielzeugbasar stattgefunden – allerdings mit weniger Anbietern als üblich.

Peiting– War der Termin schuld? Die Grippe-Welle oder das Wetter? Nicole Hechenrieder vom Basar-Team konnte es nicht benennen. „Vielleicht hat diesmal die Nähe zu Weihnachten gefehlt“, vermutete sie. Tatsache ist, der Basar hat in diesem Jahr einen Monat früher stattgefunden als üblich, weil der Termin mit den Peitinger Schützen getauscht worden ist. Konsequenz: Nur etwa 120 Anbieter hatten ihre Waren vorbeigebracht.

Trotzdem war wieder viel Auswahl geboten. Besonders im Bereich Bücher und Spielzeug konnte man fündig werden. Aber auch, wer Wintersportartikel für den Nachwuchs suchte, hatte durchaus Chancen, etwas Passendes zu finden.

Wie die Zwillinge Antonia und Veronika, die jeweils stolz ein Paar Skier samt Stecken zur Kasse trugen. Aber auch Iris Adam, die auf der Suche nach Puzzles war, konnte sich über ein großes Angebot freuen. Keine Angst, dass Teile fehlen? „Ich habe bis jetzt nur gute Erfahrungen gemacht. Selber würde ich ja auch keine fehlerhaften Teile anbieten“, meinte die treue Spielzeugbasar-Besucherin.

„Die Auswahl war beim letzten Mal besser“, meint eine andere Besucherin. Die gewünschten Skier und Skischuhe für ihren Sohn hat sie trotzdem bekommen. Insgesamt wurden 247 Besucher gezählt und es gingen rund 1800 Teile über den Ladentisch, berichtet Nicole Hechenrieder.

Der Erlös, der sich aus zehn der verkauften Waren errechnet, geht wie immer als Spende an die Peitinger Schulen und Kindergärten. Freuen konnte sich auch die Klasse 4b der Joseph-Friedrich-Lentner-Grundschule: Mit Kuchen und Getränken erwirtschafteten die Schüler unter der Leitung ihrer Lehrerin Dorothee Lang 300 Euro für eine Abschluss-Klassenfahrt.

Das Basar-Team ist derweil auf der Suche nach neuen Mitgliedern: „Da unsere Kinder inzwischen aus dem Basar-Alter heraus sind, würden wir uns auch gerne langsam zurückziehen und das Feld Eltern mit jüngeren Kindern überlassen“, erklärt Nicole Hechenrieder.

Der Plan ist, interessierte Eltern noch zwei bis drei Jahre zu begleiten sowie einzuarbeiten, und dann die Verantwortung in jüngere Hände abzugeben. „Es ist nicht zwingend notwendig, am Wochenende Zeit zu haben. Es gibt auch zahlreiche Arbeiten, die bei freier Zeiteinteilung erledigt werden können“, so Hechenrieder. Interessierte können sich bei ihr unter der Telefonnummer 08861/680450 melden.

Der Termin für den nächsten Frühlingsmarkt steht auch bereits fest: Dieser findet am 3. März 2018 statt.
Ursula Fröhlich

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