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Eine Frau stürzte im Kenzengebiet in die Tiefe. Per Seilwinde wurde die Schwerstverletzte in den Hubschrauber aufgenommen.

Hubschrauber und Bergretter im Einsatz

Bergausflug nimmt schlimmes Ende: Frau stürzt über Geröll in die Tiefe - Wanderer müssen alles mitansehen

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Nach der Lockerung der Corona-Beschränkungen lockt das Frühlingswetter vermehrt Wanderer in die Berge. Für eine Frau aus Seeg nahm der Ausflug ins Kenzengebiet ein schlimmes Ende. 

  • Viele Wanderer zieht es nach der Lockerung der Corona-Beschränkungen in die Berge
  • Auf dem Weg zum Gabelschrofensattel im Kenzengebiet kam es allerdings zu einem schlimmen Bergunglück.
  • Eine Frau stürzte im steilen Gelände ab - zwei andere Wanderer sahen alles mit an.

Steingaden - Am frühen Montagnachmittag (18. Mai) alarmierte die Leitstelle Weilheim die Bergwacht Steingaden-Peiting. Zwei Wanderer, die auf dem Weg zum Gabelschrofensattel waren, hatten den Notruf gewählt, nachdem sie mitansehen mussten, wie  eine Frau im steilen Gelände über Schneefelder und Geröll abgestürzt war. Die Verunglückte, bei der es sich laut Polizei um eine 40-Jährige aus Seeg handelte, kam schwer verletzt in einem Schuttfeld am Wandfuß zum Liegen. 

Steingaden: Frau stürzt über Geröll in die Tiefe - Bergwacht fordert Rettungshubschrauber an

Bergwacht-Einsatzleiter Sepp Schleich jun forderte sofort eine Unterstützung durch einen Rettungshubschrauber an. Die Maschine aus Reutte landete kurz darauf bei Halblech und brachte anschließend zwei Luftretter der Bergwacht, die von der neuen Bergrettungswache in Steingaden zum Treffpunkt gefahren waren, zum Einsatzort. 

Mit dem Helikopter wurden die Bergretter zum Einsatzort gebracht.

Bergausflug bei Steingaden nimmt schreckliches Ende: Frau stürzt über Geröll in die Tiefe

Dort versorgte der Notarzt mit den Bergrettern die Verunglückte. Dann wurde sie im Vakuumbett stabilisiert und per Seilwinde in den Hubschrauber aufgenommen, der die Schwerstverletzte nach Kempten ins Krankenhaus flog. Die Bergretter traten den Rückweg zur Kenzenhütte zu Fuß an, wo sie die Einsatzleitung wieder abholte.

Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache hat die Alpine Einsatzgruppe der Polizei übernommen.

Zu einem tragischen Bergunfall kam es kürzlich auch an der Brecherspitze. Ein Familienvater stürzte 100 Meter in den Tod - seine Tochter wollte ihn noch retten.

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